Um Ihnen das Auffinden von Aktionen zu erleichtern, wurden diese in drei Gruppen aufgeteilt:

Brücke nach Kiew Samariter-Bund Kiew /
Allgemeine Infos

Brücke nach Kiew

Dezember 2016: IN EIGENER SACHE

DANKE

Ein bewegtes und schwieriges Jahr ist vorbei, ein Jahr, das besonders den Menschen in der Ukraine neue Sorgen und Ängste beschert hat. Aber es ist auch ein Jahr in dem wir vielen Kindern, Familien, und vor allem auch alten Menschen in Kiew Freude und Hoffnung bringen konnten.
Da dies nur mit Ihrer aller Hilfe möglich ist, bedanke ich mich ganz herzlich bei unseren Paten, Mitgliedern und Förderern für ihre Unterstützung, und ich danke Ihnen allen, dass Sie uns trotz all der großen Spendenaktionen in den Medien nicht vergessen haben.

Mein Dank gilt auch denjenigen, die mich bei meiner Arbeit unterstützen. Meinen Stellvertretern und den Ausschuss-
mitgliedern, sowie allen, die zum Gelingen unserer Hilfsprojekte beigetragen haben.

Ganz besonders danke ich dem Samariter Bund Kiew, allen voran der kürzlich verstorbenen Geschäftsführerin Swetlana Lewkowska, unserer Projektleiterin Jana Lewkowska und deren Team für ihre unermüdliche und vor allem zuverlässige Arbeit, die den Erfolg unserer Hilfe letztendlich sichert.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen alles Gute für 2017, Gesundheit und Zufriedenheit.

Elisabeth Hölzl
1. Vorsitzende

31.08 - 04.09.2016: Kiewreise

Bei diesem Besuch informierte sich die Vorsitzende u.a.auch über die mit Unterstützung von Sternstunden e.V. beschaffte medizinische Ausstattung für das Kinderkrankenhaus Nr. 1, das Waisenhaus Vorzel und Medikamente für Flüchtlingskinder in der Notunterkunft.

Am 31. August stand der Besuch im o.g. Krankenhaus auf dem Programm. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Koschara zeigte der Vorsitzenden nach einer kurzen Berichterstattung die von Sternstunden e.V. finanzierten und in den letzten Monaten angeschafften medizinischen Geräte in den verschiedenen Abteilungen, vor allem auf der Neurologie und der Intensivstation für Kinder.

Kindergärtnerin betreut einen Waisenkind
Waisen brauchen besondere Ansprache
Am 1. September stand der Besuch des Waisenhauses Vorzel an. Wie schon bei früheren Besuchen hat sich der gute Eindruck erneut bestätigt. Die Leiterin nutzt alle Möglichkeiten, um den Kindern eine optimale Betreuung und Förderung zukommen zu lassen. Die Betreuung der Kinder erfolgt nach neuesten Erkenntnissen, auch aus dem Ausland, was die Vorsitzende außerordentlich beeindruckt hat.
Die auch dort von Sternstunden finanzierten medizinischen Geräte sind eine große Erleichterung, weil die Leiterin, selbst Kinderärztin, nun kleinere Behandlungen und Blutanalysen im Hause vornehmen kann, und somit für die Kinder belastende und lange Fahrten in ein Krankenhaus in Kiew wegfallen können.
Im Anschluss daran besuchten sie noch eine Patenfamilie, die mit zwei kleinen Kindern unter besonders schwierigen Verhältnissen lebt.

Am 2. September stand Büroarbeit an, wo wieder verschiedene Arbeitsvorgänge abgeglichen werden konnten. Als besonderes Projekt, das der Samariter-Bund Kiew betreut, besuchten unsere Projektleiterin und die Vorsitzende auch ein Flüchtlingsheim, in dem unter vielen anderen auch eine Familie unter besonders dramatischen Umständen lebt und die vor kurzem in unser Hilfsprojekt aufgenommen worden ist.
Wie immer besichtigte sie auch die Sozialstation (Notunterkunft) und überreichte für den Bürobereich einen Wohnungsrauchmelder.

die Vorsitzende hat auch der Sozialstation einen Wohnungsrauchmelder fürs büro übergeben
Die Leiterin der Sozialstation mit dem
übergebenen Wohnungsrauchmelder
Diese ist wegen der vielen Flüchtlinge (Mütter mit behinderten Kindern) voll belegt und trotzdem in bestem Zustand, denn das Personal ist stolz, dort arbeiten zu dürfen und pflegt die Einrichtung so, dass sie noch heute ein Vorzeigeprojekt für Besucher aus vielen Ländern ist: Dies bestätigt auch das aktuelle Dankschreiben des Oberbürgermeisters von Kiew, das von Elena Oksak, Leiterin der Abt. "Hilfe für Frauen, Kinder, Invaliden und Kriegsveteranen" bei dieser Gelegenheit übergeben wurde.

Am Sonntag stand der obligatorische Besuch im Waisenhaus Lubny an, zu dem auch wieder Herr Gerhard Schmitt-Thiel angereist ist. Der Besuch stand auch unter dem Motto 10 Jahre Waisenhaus und 10 Jahre Hilfe aus München.
Der Empfang war wie immer herzlich und von den Kindern lang ersehnt. Nach dem üblichen Verteilen der Geschenke, Herr Schmitt-Thiel händigte den Kindern wieder die dringend benötigen Winterschuhe aus, wurde den Gästen das neugebaute Haus auf dem Gelände gezeigt, dem der Leiter des Waisenhauses, Herr Below als Dank für die großartige und jahrelange Unterstützung durch Herrn Schmitt-Thiel und die Itzel-Stiftung, die die Möblierung finanziert hat, den Namen "Julius-Itzel-Kinderhaus" gegeben hat. Im Haus, das Herr Below in Eigenregie geplant und mit Hilfe von Handwerkern aus Lubny errichtet hat, werden Kinder von 12 - 18 Jahren aus dem Heim wohnen, dort sollen sie Eigenständigkeit lernen und auf das Leben nach dem Heim vorbereitet werden.
Als Gastgeschenk hat die Vorsitzende dem Hausherrn Wohnungsrauchmelder überreicht, und Anbringung sowie Funktionsweise erläutert. Herr Below war begeistert, weil damit der sonst geforderte Einbau einer teuren Alarmanlage entfällt.
Ein bewundernswertes Engagement des Ehepaares Below, das der Bürgermeister von Lubny nicht nur zu schätzen weiß, sondern auch nach Kräften unterstützt. Er und seine Frau, die dem Vorstand des Samariter-Bundes Poltawa angehört, sowie die Leiterin des Jugendamtes von Lubny waren bei einer zu diesem Anlass anberaumten Pressekonferenz anwesend. Einen kleinen Eindruck über den Besuch vermittelt auch die Fotostrecke.

Trotz all der positiven Entwicklungen wird unsere Unterstützung zur Finanzierung des Essens auch weiterhin dringend benötigt.

19. - 24. März 2016: Kiewreise

Vom 19.-24. März war die Vorsitzende aus aktuellem Anlass zu einem Besuch in Kiew. Grund war eine Zusage von Sternstunden e.V. für einen Zuschuss zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern im Krankenhaus Nr. 1, von Binnenflüchtlings-
kindern, für Kinder in der Notunterkunft und im Waisenhaus Vorzel.

Die Vorsitzende verteilt Kekse an die Kinder
Aus dem Gesamtbetrag ist auch eine Fortführung der Finanzierung von Milchprodukten für das Waisenhaus Vorzel für ein Jahr vorgesehen.
Der Besuch diente vor allem dazu, mit der Klinikleitung und der Leitung des Waisenhauses die Verwendung und Dokumentation des Förderbetrags zu besprechen.

Bei diesem Besuch konnte die Vorsitzende auch das neu aufgenommene Projekt "Schule des Lebens", eine Einrichtung für autistische Kinder und Jugendliche, besichtigen und sich ein Bild machen. Es ist eine Initiative von Müttern solcher Kinder, die ausschließlich aus Spenden finanziert wird.
Für 80 € pro Monat werden von Brücke nach Kiew gluten- und kaseinfreie Lebensmittel finanziert. Sie konnte die erste Lieferung entgegennehmen und sich über die Probleme hinsichtlich dieser speziellen Ernährung ein Bild machen.

Besprechung mit der Leiterin der Einrichtung
Besprechung mit der Leiterin der Einrichtung
 
Leben in der
"Schule des Lebens"
 
Erste Lebensmittellieferung
Die erste Lebensmittel-
lieferung

Bei einem Besuch im "Sozialzentrum für behinderte Kinder" konnte sie auch die aus Spenden einer Münchner Firma gekauften Reha-Mittel begutachten. Diese sind für Koordinierungs- und Bewegungstherapie cerebralgeschädigter Kinder von großer Bedeutung.
 Das Stadtratsmitglied mit der Vorsitzenden nach der Ordensverleihung

Sie nutzte auch die Gelegenheit, um Familien aus dem Patenprojekt zu empfangen und einem Kind dringend benötigte orthopädische Schuhe zu übergeben.

Erwähnenwert ist auch, dass der Vorsitzenden beim Besuch im Sozialreferat der Stadt Kiew vom Stadtratsmitglied Jurij Krikunov der Orden "Für den Ausbau der Ukraine" verliehen wurde.

Dezember 2015: IN EIGENER SACHE

DANKE

In Anbetracht des nahenden Jahresendes bedanke ich mich sehr herzlich bei unseren Paten, Mitgliedern und Förderern für Ihre Treue und Großzügigkeit. Mit Ihrer aller Unterstützung konnten wir auch in diesem Jahr wieder umfangreiche Hilfe nach Kiew bringen. Die zuverlässige Lebensmittelversorgung und die vielen Sonderaktionen konnten nur durchgeführt werden, weil wir wieder auf Sie bauen konnten.
Mein Dank gilt auch den Mitgliedern des Ausschusses und meinen beiden Stellvertretern für die Beratung und Unterstützung bei der Vereinsführung.

Ganz besonders danke ich unserem Partner in Kiew, allen voran der Geschäftsführerin Swetlana Lewkowska, unserer Projektleiterin Jana Lewkowska und deren Team für ihre unermüdliche und vor allem zuverlässige Arbeit, die den Erfolg unserer Hilfe letztendlich sichert.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen alles Gute für 2016, Gesundheit, Zufriedenheit und dass das Neue Jahr Ihre Erwartungen erfüllt.

Elisabeth Hölzl
1. Vorsitzende

31. Dez. 2015: Informationen zum Bankverkehr

IBAN: Verbraucher können nur noch bis zum 1. Februar 2016 weiter ihre Kontonummer und Bankleitzahl für Bankgeschäfte nutzen. Ab dann müssen auch Privatpersonen die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Aaccount Number) verwenden.
BIC (Bank Identifier Code): Er muss in Deutschland nicht mehr angegeben werden und entfällt ab dem 1. Februar 2016 für grenzüberschreitenden Zahlungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EU, Island, Liechtenstein und Norwegen)

September 2015: Zu Besuch in Kiew

Vom 05. - 09. September besuchte die Vorsitzende den Partnerverband in Kiew und gemeinsam mit der Projektleiterin auch unsere verschiedenen Projekte. Der Besuch im Waisenhaus Lubny fand wie jedes Jahr gemeinsam mit Herrn Schmitt-Thiel und der Geschäftsführerin Swetlana Lewkowska statt.

In Lubny (Fotos) fiel besonders auf, dass die Heimleitung großes Augenmerk auf Versorgung aus eigener Produktion legt. So wurde ein großer Garten angelegt, der Ertrag von Gemüse und Obst kann sich sehen lassen und wird für den Winter eingelagert und konserviert.
Außerdem sind auf dem Gelände bereits die Grundmauern für ein separates kleines Haus für größere Waisenkinder gelegt, die man nicht mehr ohne weiteres dauerhaft mit den Kleinsten in den ohnehin kleinen Zimmern mit Stockbetten unterbringen kann. Finanziert wird der Bau mit Spenden aus dem Umkreis des Kinderheims und viel Eigenleistung.

Das Waisenhaus in Vorzel (Fotos) hat sie wieder beeindruckt. Die Förderung durch Sternstunden e.V. ermöglicht es zwar, dass die Kinder zuverlässig und kontinuierlich Milchprodukte erhalten, aber die Instandhaltung der acht Häuser und die Versorgung der Kinder mit Kleidung usw. erfordert viel Eigeninitiative und Einsatz, den die Leitung des Waisenhauses bewundernswert einbringt. Die Betreuung der Kinder ist auch durch eine Psychologin auf dem neuesten Stand.



 Ein 2-monatiger Junge, geboren im Flüchtlingsheim
Geboren im
Flüchtlingsheim
Ein Besuch bei den Wohncontainern in Meschigorje (Fotos), in denen Binnenflüchtlinge, ausschließlich alleinstehende Müttern mit Babys und Kleinkindern aus dem Donbass untergebracht sind, hat die schlimme Situation dieser Frauen und Kinder aufgezeigt. Wir konnten sie mit Kinderkleidung und sonstigen dringend benötigten Utensilien ein wenig unterstützen. Auch dazu gibt es ein paar Fotos.


In der Station "Verlassene Kinder" im Kinderkrankenhaus Nr. 1 ist unsere Hilfe immer noch dringend nötig, leider können wir nur das Essen, Pampers und einige wenige Hilfsmittel finanzieren, für die teuren Medikamente fehlen auch uns die Mittel. Ein paar Fotos, die ans Herz gehen!


Eine alte Frau mit wenig Lebensmut
... ohne Worte...
Am Schlimmsten ist aber die Situation der alten Menschen, sie leiden immer mehr und haben jegliche Hoffnung verloren. Unsere Lebensmittelpakete sichern buchstäblich ihr Überleben. Die wenigen Fotos sprechen ihre eigene Sprache.

Die Sozialstation "Das besondere Kind" ist wie immer voll belegt und ein Segen für viele Mütter mit schwerbehinderten Kindern.

Insgesamt war der Besuch äußerst zufriedenstellend, es hat sich wieder einmal bestätigt, dass unsere Spendengelder zweckgebunden und absolut umsichtig und sparsam verwendet werden. Unserer Projektleiterin in Kiew gebührt dafür unser Dank und große Anerkennung.

05. September 2014: Kiew-Reise

Die Vorsitzende besuchte wie jedes Jahr wieder den Kiewer Partnerverband, um Erfahrungen auszutauschen und zukünftige Hilfsmöglichkeiten abzusprechen.
Die in diesem Jahr unterstützten Projekte wurden wieder zuverlässig und effektiv umgesetzt. Neben den Besuchen im Waisenhaus Lubny, im Waisenhaus Vorzel, der Station "Verlassene Kinder" im Kinderkrankenhaus und der Sozialstation des Samariter-Bundes Kiew fand auch ein Treffen mit Maidan-Verletzten statt, deren Erstbehandlung und Reha- Aufenthalt von Brücke nach Kiew finanziert wurde.

Letzteres war sehr interessant, weil es zeigte, wie stolz die Menschen auf die errungene Freiheit sind und mit welch großem Optimismus sie in die Zukunft schauen. Es war nicht nur beeindruckend, sondern zum Teil erschütternd, mit welchen Hoffnungen sie auch die politischen Veränderungen verbinden.
Die Spuren der Verwüstungen am Maidan sind größtenteils beseitigt, weil die Bevölkerung freiwillig Aufräum- und Reinigungsarbeiten durchgeführt und wieder Blumen gepflanzt hat.

Andererseits hat sich die Lebenssituation um ein Vielfaches verschlechtert, die Preise für Lebensmittel sind weiter gestiegen und die Energieversorgung ist noch unsicherer geworden. Viele, der an den Demonstrationen beteiligten Menschen, stehen jetzt ohne Versorgung bzw. ohne Arbeit da. Einen kleinen Überblick über die Eindrücke, auch über das tägliche Leben, das auch wieder schöne Seiten hat, können Sie im Fotoalbum "Impressionen in Kiew" erhalten.

11. Juni 2014: Vorstellung unserer Initiative beim "Eulenkreis" in Eugendorf

Die Interessengemeinschaft "Eulenkreis", im Salzburger Land hat sich durch Vermittlung einer langjährigen und engagierten Patin unserer Initiative über die Ziele und die Erfolge unserer Arbeit informiert.
Die Vorsitzende konnte vor interessierten und aufgeschlossenen Zuhörern, die sich im Anschluss des Vortrags noch eingehend mit dem Thema auseinandergesetzt haben, referieren.

Diskussion unter den Mitgliedern zur Situation in Kiew;
Die Diskussion läuft

4. Febr. 2014: 12. Mitgliederversammlung

In dieser Mitgliederversammlung standen wieder die Wahlen für die Vorstandschaft an. Die bisherigen Funktionsträger wurden in ihren Ämtern erneut bestätigt.

Besonderheiten dieser Versammlung waren:
Der Vorstand konnte dem Gründungsmitglied und ehemaligen 2. Bürgermeisterin, Frau Dr. Gertraud Burkert anläßlich der Ernennung zur Ehrenbürgerin der Landeshauptstadt München gratulieren. Die Ernennung ist in ihrem überaus großen Engagement in vielen sozialen Bereichen während ihres politischen Wirkens, wie auch als Privatperson begründet, was sich auch auf unseren Verein auswirkt.

Herr Schlierf und die Vorsitzende Frau Hölzl
Einem langjährigen Paten sowie dem Gründungsmitglied und Mitglied des Ausschusses im Verein, Herrn Friedrich Schlierf dankte die Vorsitzende für sein uneingeschränktes Engagement für diese Initiative und den Verein "Brücke nach Kiew". Er war nicht nur der maßgebliche Berater bei der Erstellung der Satzung, sondern nahm auch alle die Sonderfunktionen wahr, die das Vereinsleben erfordert. Herr Schlierf zieht sich aus Altersgründen aus dem aktiven Vereinsleben zurück, bleibt jedoch diesem treu und steht weiterhin mit Rat zur Seite.

September 2013: Bericht von der Kiewreise

Zum alljährlichen Arbeitstreffen ist die Vorsitzende dieses Mal mit einem ihrer Vertreter, Herrn Leitner nach Kiew gereist. Es standen wieder diverse Themen zur Bearbeitung an:


6.9.2013: Besprechung mit der Leitung des städtischen Waisenhauses Vorzel/Kiew

Auf Bitte der Leiterin des Waisenhauses Vorzel hat die Vorsitzende bei Sternstunden e.V. um Unterstützung angefragt und eine Förderzusage für 12 Monate a´ 1000 € erhalten. Im Waisenhaus sind neben gesunden, auch viele behinderte Kinder untergebracht, die zurzeit nicht ausreichend ernährt werden können. Zurzeit sind ca. 60 % der Heimkinder aus der Einrichtung "Das verlassene Kind" im Krankenhaus Nr. 1.
Die Unterstützung ist dringend notwendig, weil statt der im städtischen Budget als Mindestversorgung vorgesehenen 3 € pro Tag und Kind nur 1 € geleistet werden kann.

Es wurde nun sowohl zwischen dem Samariterbund Kiew und Brücke nach Kiew e.V., als auch zwischen dem Samariterbund Kiew und der Waisenhausleitung schriftlich vereinbart, dass der zur Verfügung gestellte Zuschuss für die Beschaffung von Molkereiprodukten als Ergänzung der spärlichen Mahlzeiten verwendet wird. Die Aktion beginnt bereits diesen September. Die Vertreter der beiden Organisationen konnten sich bei ihrem ersten Besuch am 06.09. einen Eindruck vom Zustand und der Führung des Waisenhauses machen. Insbesondere konnten sie feststellen, dass sowohl die Waisenhausleitung als auch das Personal, trotz finanzieller Engpässe höchst engagiert arbeiten, und dass sie sehr dankbar für die nun zu erwartende Unterstützung sind. Die Räume des Waisenhauses sind sehr sauber, allerdings ist das Mobiliar veraltet und weist deutliche Mängel auf. Die Fotoserie vermittelt einen kleinen Einblick in das Waisenhaus.

7.9.2013: Besuch im Waisenhaus Lubny, Kreis Poltawa (Fotos)

Der Besuch, gemeinsam mit Herrn Schmitt-Thiel, bestätigte erneut die Notwendigkeit der Unterstützung, zeigte aber zugleich wieder einmal, dass die Einrichtung vorbildlich geführt wird. Der Leiter des Heims, Herr Below als auch seine Frau, verstehen es mit ihrer kleinen Belegschaft, die Kinder besten zu betreuen und zu fördern. Einen Eindruck, der sowohl traurig über die Schicksale der Kinder (Bericht zu den Waisenkindern und Bericht zu adoptierten Kindern) aber auch zufrieden über die Erfolgszahlen stimmen kann, geben die beiden Zusammenstellungen, die Herr Below an die Vorsitzende übergeben hat.
Herr Schmitt-Thiel hat wieder persönliche Geschenke übergeben, er hat neue Schuhe und Lernspielzeug finanziert. Die Vorsitzende hat die Augen der Kinder mit vielen Gummibärchen und Schokolade zum Leuchten gebracht.


8.9.2013: Familientreffen

Am Sonntag organisierte der SB Kiew ein kleines Treffen mit Familien aus unserem Projekt. Leider konnte nur ein kleiner Teil daran teilnehmen, weil für viele die weiten Fahrten zu beschwerlich waren, bzw. dem Samariterbund Kiew nicht genug Fahrzeuge für derartige Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Da ein großer Teil geh- oder sonstig behindert ist, war es äußerst schwierig, den Transport in diesem Zeitrahmen zu organisieren.

Dennoch konnten mit diesen wenigen Gästen gute Gespräche geführt und ein erneuter Eindruck über deren prekäre Situation gewonnen werden. Einige besonders dramatische Fälle zeigen, wie diese Menschen voller Verzweiflung mit minimalem Lebensunterhalt kämpfen und dabei noch ihre zum Teil schwerkranken Kinder versorgen. Die Dankbarkeit war wieder überwältigend. (Fotos)


9.9.2013: Besuch bei alten Menschen und in der Notunterkunft "Das besondere Kind"

Ebenso hat es der Samariterbund Kiew trotz der großen Wegstrecken und unzureichender Fahrzeugausstattung ermöglicht, dass noch einige der nicht mobilen alten Menschen besucht werden konnten.
Diese Menschen sind sehr einsam und freuten sich über diese Abwechslung. Für sie ist es ein Lichtblick, wenn Mitarbeiter des Samariterbundes regelmäßig kommen und sie medizinisch versorgen, oder einmal im Monat das Lebensmittelpaket unseres Vereins vorbeibringen. Auch dieser Besuch ging wieder unter die Haut, die Lebensumstände dieser alten Menschen sind unvorstellbar hart. (Fotos)

Am Nachmittag wurde auch der Einrichtung "Notunterkunft für behinderte Kinder" noch ein kurzer Besuch abgestattet. Auch hier wurde wieder alles in bestem Zustand vorgefunden. Die Einrichtung gilt in der Ukraine weiterhin als vorbildlich ausgestattet und geführt.

Oktober 2013: IN EIGENER SACHE

Sehr geehrte Mitglieder,
sehr geehrte Paten,

es ist Ihnen sicher nicht entgangen, dass der Bankverkehr durch die europaweite Umstellung auf das SEPA-Verfahren für einigen Wirbel, aber auch gelegentlich zu etwas Verunsicherung führt. Auch Sie haben, sofern Sie sich damals für das Lastschriftverfahren entschieden haben, von uns ein Schreiben erhalten. Darin bitten wir Sie, zukünftig auf "Dauerauftrag" umzustellen. Das vereinfacht die Abwicklung des Zahlungsverkehrs.

Zwischenzeitlich haben schon viele von Ihnen auf unsere Bitte reagiert. Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihr Verständnis, dass Sie unserer Bitte nachgekommen sind und uns weiterhin die Treue halten.

Die Vorstandschaft
Elisabeth Hölzl, Hermann Sienel, Martin Leitner

Kiew Besuch vom 26.-31. Oktober 2012

Auf dem Programm stand wieder ein Besuch im Waisenhaus Poltawa, der Einrichtung "Notunterkunft für behinderte Kinder", der Station "Verlassene Kinder", sowie die Arbeit im Büro des SB Kiew.

Poltawa:
Herr Gerhard Schmitt-Thiel, Frau Elisabeth Hölzl, Frau Swetlana Lewkowska und die Projektleiterin Frau Jana Lewkowska besuchten am 27.10. das Waisenhaus. Schwerpunkt war die Besichtigung des neuen Anbaus, in dem die längst fälligen Toiletten und Duschen eingerichtet wurden.
Diese wurden aus Spenden von Herr Schmitt-Thiel, aus dem Erlös des Kinderlaufs der Burmesterschule in München und der Julius-Itzel-Stiftung finanziert.
Plakat mit Foto von den Kindern, dem Bürgermeister der Stadt, Leiter Below des Waisenhauses, Elisabeth Hölzl, Gerhard Schmitt-Thiel, das die Stadt am Ortseingang aufgestellt hat
Text des Plakats: "Rat der Stadt" (oben)
"Wir schenken den Kindern Hoffnung"
mit Hinweis auf die beiden Organisationen
Als kleinen Dank haben die Kinder wunderschöne Zeichnungen (siehe auch Fotoalbum) angefertigt, die sie beim Abschied den Beuchern übergaben.
Der Heimleiter, Herr Below kämpft wie ein Löwe für "seine Kinder" und für den Bestand der Einrichtung. Er findet große Anerkennung bei der Stadt (siehe Tafel am Ortseingang). Das Foto zeigt oben in der Mitte den Bürgermeister und die Delegation aus Kiew und München.

Ganz aktuell und dringend steht der Ersatz des alten Transportautos an, mit dem die Kinder in die Schulen gefahren werden, mit dem aber auch Arztbesuche und Transporte von Lebensmitteln erledigt werden müssen.

Herr Schmitt-Thiel brachte als Gastgeschenk für alle Kinder warme Winterschuhe, die er persönlich überreichte und damit viel Freude auslöste.

Notunterkunft:
Diese Station arbeitet zur Freude und vollen Zufriedenheit aller Mütter und Kinder, aber auch unser Eindruck ist der Beste. In diesem Jahr haben wir für die Versorgung mit Essen 5000 € nach Kiew geschickt, das sind 2000 € mehr als letztes Jahr. Grund waren die stark gestiegenen Lebensmittelpreise und auch die gestiegene Zahl an aufgenommenen Kindern.

Verlassene Kinder:

Im Moment sind 4 Kinder in dieser "Auffangstation" für verlassene Kinder. Auch hier sind unsere Patenschaftsspenden sehr wichtig. Zusätzlich zum Essen brauchen die Kinder dringend Medikamente, die von der Krankenhausleitung nicht finanziert werden können. Der Verein wird aus nicht zweckgebundenen Spenden die notwendigsten Medikamente finanzieren.

In der Klinik behindert geborenes und zurückgelassenes Kind
Nach der Geburt, weil behindert,
von den Eltern zurückgelassen

Kind schmiegt sich an die Vorsitzendee
... ein wenig Zuwendung tut gut

ASB-Büro:

Nachdem alle Stationen besichtigt waren, konnte die Vorsitzende im Büro des Samariterbundes Informationen austauschen, alle anstehenden Fragen klären, Familien bei der Abholung der Lebensmittelpakete treffen und mit ihnen über ihre Probleme und Sorgen sprechen. Hervorzuheben ist das Gespräch mit einer Mutter, deren 8-jähriger Sohn eine dringend nötige Operation an beiden Beinen vornehmen lassen sollte. (siehe Bericht "Hilfe für Kirill")

Überraschende Ehrung

Bei einem Empfang überreichte der Erzbischof des Ukrainisch- orthodoxen Kirche Kiewer Patriarchat Yevstratii der Geshäftsführerin des Samariterbundes von Kiew, Frau Lewkowska, Herrn Schmitt-Thiel sowie der Vorsitzenden des Vereins "Brücke nach Kiew", Frau Hölzl den St. Michaels-Orden des Kiewer Patriachats.

23. Mai 2012: Hilfe wird dringend benötigt

Sehr geehrte Freunde von "Brücke nach Kiew e.V."

Die in diesem Jahr sich weiter verschlechterte Lage der Bevölkerung in der Ukraine veranlasst mich, eine Bitte an alle Spender, Mitglieder und Paten unseres Vereins und der Hilfsprojekte in Kiew zu richten.

Die prekäre finanzielle Lage der Stadt hat auch direkte Auswirkungen auf unsere Projekte. Ein Grund dafür ist auch die bevorstehende Fußball-EM. Dafür wurden immense Summen fr Baumaßnahmen benötigt, was die städtischen Behörden zu immer wieder neuen Steuern veranlasst. Dies trifft ganz besonders die einfache Bevölkerung schwer. Wichtige Behandlungen, Medikamente und Hilfsmittel werden nicht mehr finanziert, so dass die ohnehin geringen Renten für diese Dinge kaum reichen, geschweige denn für eine ausreichende Ernährung. Die Lebensmittelpakete, die wir mit Patenschaften finanzieren, werden immer kleiner, so dass eine sinnvolle Hilfe damit nicht mehr möglich ist und die Menschen trotzdem Hunger leiden.
Die häufig alten und gebrechlichen Menschen nehmen weite und beschwerliche Wege auf sich, um die Lebensmittelpakete abzuholen, aber sie haben kaum etwas in der Tasche.

Tabelle über die Entwicklung der Paketinhalte von 2007 bis März 2012
(Darstellung der Aufstellung auch als PDF)

Eine sinnvolle Bestückung der Pakete stellt die Spalte März 2012 dar. Wobei der Vergleich der Kostensteigerung und der Gewichtsverhältnisse der Pakete zu 2007 an Deutlichkeit nicht zu übersehen ist.
Der Preis wäre nach jetzigem Stand 12 € pro Paket. Die Pakete sind für eine Person/Monat berechnet, wobei bei alten Menschen, die oft nicht mehr so viel brauchen, einige Artikel durch Medikamente ersetzt werden können.
Fazit: Obwohl die Pakete nur um 2,50 € aufgestockt werden, bedeutet das für ca. 3600 Pakete bereits Mehrkosten von 9000 € im Jahr, die wir über gesonderte Spenden aufbringen möchten.

Darum bitten wir um Spenden zur Aufstockung der Lebensmittelpakete. Es ist ein eigener "Topf" im Spendenkonto eingerichtet, in dem alle dafür eingegangenen Spenden angesammelt werden. Wir hoffen, dass wir so den zusätzlich erforderlichen Betrag zusammenbekommen, um den Menschen in Kiew wieder vernünftig bestückte Pakete ausgeben zu können.

Elisabeth Hölzl 23. Mai 2012
1. Vorsitzende

06. März 2012: Mitgliederversammlung

Die diesjährige Mitgliederversammlung stand auch im Zeichen des 10-jährigen Bestehens des Vereins "Brücke nach Kiew e.V.". Als besondere Gäste konnte die Vorsitzende die Geschäftsführerin des Samariter-Bundes Kiew, Frau Swetlana Lewkowska und deren Mitarbeiterin, Frau Ludmila Novikova, sowie einige Gründungsmitglieder, u.a. die ehem. 2. Bürgermeisterin, Frau Dr. Gertraud Burkert begrüßen. Sie gab einen kurzen Abriss über die Entwicklung des Vereins, insbesondere über die Startschwierigkeiten,die ihr ganz besonders in Erinnerung geblieben sind.

Sie hob hervor, dass die nun schon seit 1994 bestehende Initiative nur deshalb so erfolgreich arbeiten konnte, weil sie auf treue Mitglieder und Paten bauen kann und insbesondere die zuverlässige Arbeit des Samariter-Bundes Kiew garantiert, dass alle Gelder zu 100 % in Form von Lebensmitteln, bei Bedarf auch als Medikamente und andere notwendige Unterstützungen bei den Menschen ankommen. Bei dieser Gelegenheit dankte sie den Gästen aus Kiew und übergab ihnen als kleine Anerkennung eine Urkunde und einen Blumenstrauß. (Fotos)

Neben den allgemeinen Versorgungsleistungen für alte Menschen, für alleinerziehende Mütter und Väter ist sie stolz darauf, dass der Verein einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Notunterkunft "Das besondere Kind" und für die Abt. "Verlassene Kinder" im Kinderkrankenhaus Nr. 1 leisten kann.

Allerdings macht Sorgen, dass durch die inflationäre Entwicklung die heutigen Lebensmittelpakete für den gleichen Betrag nur mehr 50 % von dem beinhalten können, was zu Beginn der Initiative gekauft werden konnte. Die Pakete werden immer kleiner und reichen für eine sinnvolle Unterstützung kaum mehr aus. Dies ist umso dramatischer, weil sich die wirtschaftliche Situation in der Ukraine gerade für die ärmere Bevölkerungsschicht immer noch verschlechtert. Eine Aufstockung der Patenbeträge wäre sinnvoll, aber schwer zu verwirklichen. Eine Lösung wäre die Ergänzung aus Einzelspenden, für die wir aber wieder Spender brauchen.

Auch die Entwicklung im Mitglieder und Patenbereich ist ein Sorgenthema. Der Altersschnitt ist sehr hoch und es fehlt an jungen Menschen, die sich für diese Sache einsetzen und den Fortbestand sichern. Aber auch das Motto vom "Tropfen auf den heißen Stein" wird oft als Gegenargument vorgeschoben. Dabei wird vergessen, dass es für denjenigen, den der Tropfen erreicht, LEBEN bedeutet.

22. Januar 2012: 10 Jahre "Brücke nach Kiew e.V."

Dankbrief der Vorsitzenden

Sehr geehrte Mitglieder, Paten und Freunde,

heute genau vor 10 Jahren haben sich 17 Gründungsmitglieder in einem Besprechungsraum der Hauptfeuerwache zusammengefunden, um die 1994 ins Leben gerufene Initiative "Münchner Familien helfen Kiewer Familien" als eigenständigen Verein "Brücke nach Kiew e.V." weiterzuführen. (Gründung)

Die Notwendigkeit, die Hilfsprojekte in Kiew weiterzuführen, war zwar unbestritten, dennoch war es für mich ein Wagnis, hatte ich doch von Vereinsgründung und -führung keine Ahnung. Ich weiß, dass mancher Außenstehender große Zweifel am Gelingen dieses Unternehmens hatte. Insbesondere die Tatsache, neben den großen Organisationen bestehen zu können, ließ solche Zweifel zu.

Aber mit Hilfe aller Mitglieder, Paten und Spender sind wir heute ein zwar kleiner, aber stabiler Verein. Für unsere Partner in Kiew sind wir so etwas wie ein kleiner Fels in der Brandung und für viele Menschen ein zuverlässiger Hoffnungsanker in den verschiedensten Notlagen. Zur ursprünglichen Hilfe für Familien sind weitere bedeutende Projekte hinzugekommen, wie Kindertagesstätten, zwei Familienhäuser, die Unterstützung für ein Waisenhaus, die Kurzzeitpflegestation "Das besondere Kind" und die Abteilung "Verlassene Kinder" im Kinderkrankenhaus Nr. 1.

Ich möchte mich heute bei allen bedanken, ganz besonders bei meinen Starthelfern, die mir das Wesen eines Vereins erst nahegebracht und mich bei meinen ersten Schritten als Vorsitzende an die Hand genommen haben. Ich danke allen, die uns finanziell und ideell unterstützt haben, die Akzeptanz und das Vertrauen in einen neugegründeten Verein ist eine Grundvoraussetzung für das Bestehen und das Gelingen und damit für das Fortbetehen und Kontinuität unserer Hilfsprojekte.

Elisabeth Hölzl

30. September 2011: Wladimir -Verdienstorden für die Vorsitzende

Beim Symposium in Kiew anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft Bayern und Ukraine wurde der Geschäftsführerin des Samariter-Bundes Kiew, Frau Swetlana Lewkowska und der Vorsitzenden unseres Vereins, Frau Elisabeth Hölzl vom Patriarch Filaret von Kiew und der Rus-Ukraine der Wladimir- Verdienstorden für deren soziales Engagement in Kiew überreicht.

02. - 07. September 2011: Kiew-Reise

Eine Helferin des Samariterbundes versorgt eine alte Frau
Wie alljährlich besuchte die Vorsitzende den Partnerverein, den Samariter-Bund Kiew, wo sie sich über die allgemeine Entwicklung in Kiew und insbesondere über die Projekte des Vereins informierte. So hat sie wieder das Waisenhaus in Lubny, die Notunterkunft für behinderte Kinder, die Station "Verlassene Kinder" sowie einige versorgungsbedürftige alte Menschen besucht und konnte dabei auch gleich die neuen Büroräume des Partnervereins kennenlernen.

Beim Besuch des Waisenhauses in Lubny begleitete sie auch Herr Schmitt-Thiel, der sich für dieses Projekt besonders engagiert und dieses Mal als Geschenk Schuhe für alle Kinder finanzierte.
Bürgermeister überreicht Frau Hölzl die Dankurkunde;
Für dieses außer- ordentliche Engagement um das Waisenhaus überreichte der Bürgermeister von Lubny O. Gritsajenko, der sich auch persönlich für diese Einrichtung einsetzt, Herrn Schmitt-Thiel und der Vorsitzenden Dankurkunden.

Ein ausführlicherer Bericht zu dieser Reise findet sich im Newsletter 3/2011 und einen Eindruck vermitteln auch die Fotos.

9. Februar 2011: Mitgliederversammlung

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung berichtete die Vorsitzende neben den Vereinsangelegenheiten insbesondere über die Entwicklung in Kiew. Hervorzuheben sind zwei Themen:

a) Vorübergehende Unterstützung des Samariter-Bundes KV Kiew

Wegen der sehr angespannten finanziellen Situation kann der Samariter-Bund Kiew derzeit kaum Unterstützung von Seiten der Stadt erhalten und hat schon viele seiner sozialen Leistungen einstellen müssen, bis hin zur Entlassung des größten Teils des Personals. Um das Patenprojekt unseres Vereines fortführen zu können, übernimmt unser Verein, unterstützt durch einen großzügigen Spender, vorübergehend die Kosten für einen Fahrer und die Treibstoffkosten, um den bettlägerigen bzw. gehbehinderten Menschen die Lebensmittelpakete weiterhin im Sinne der Vereinssatzung zustellen zu können.

b) Neues Projekt: Verlassene Kinder im Krankenhaus Nr. 1

Beim Besuch im September 2010 in Kiew wurde die Vorsitzende auch durch die Abteilung "Verlassene Kinder" im Krankenhaus Nr.1 geführt. Dort werden ausgesetzte Säuglinge und Kleinkinder aufgenommen.
Da für die täglichen Mahlzeiten umgerechnet nur 32ct/Kind und Tag zur Verfügung standen, bekamen diese Kinder nur einmal am Tag eine Mahlzeit. Weil das zuständige Krankenhauspersonal von dieser extremen Not so berührt war, hat es trotz ihres selbst kärglichen Gehaltes immer wieder in den eigenen Reihen gesammelt, um die Mahlzeiten für die Kinder etwas aufzubessern.
Die Vorsitzende hat noch vor Ort eine sofortige finanzielle Hilfe zugesagt und auch weitere Unterstützung in die Wege geleitet. Das ist jetzt ein zusätzliches festes Projekt unseres Vereins. Zwischenzeitlich ist auch schon ein Dankschreiben des Klinkleiters bei der Vorsitzenden eingegangen.(Fotos)

Neuwahl der Vorstandschaft

Satzungsgemäß wurden wieder Neuwahlen mit folgendem Ergebnis durchgeführt:

  • Elisabeth Hölzl, 1. Vorsitzende
  • Hermann Sienel, 2. Vorsitzender
  • Martin Leitner, 3. Vorsitzender

Kiew-Reise vom 24. - 28.09.2010

Auf dem Programm stehen auch Besuche im Waisenhaus Lubny, im SOS-Kinderdorf, der Notunterkunft, der Abteilung "Verlassene Kinder" im Krankenhaus Nr. 1, sowie ausführliche Gespräche und Abgleich mit der Projektleitung vor Ort bzgl. unserer Projekte und Patenschaften.

25. September 2010: Besuch im Waisenhaus Lubny (mehr Fotos)

Schmitt-Thiel mit Kindern beim Tischfußball
Am 25.09. besuchen die Vorsitzende und Gerhard Schmitt-Thiel auch das Waisenhaus in Lubny. Zur großen Freude der Kinder bringt H. Schmitt-Thiel ein Tischfußballspiel mit. Mit eigens mitgebrachtem Werkzeug baut er mit den Kindern zusammen den Spieltisch auf. Natürlich geht es mit dem Spiel gleich los.

27. September 2010: Besuch im SOS-Kinderdorf

Geschäftsführerin SB-Kiew, Vorsitzende Bücke nach Kiew, Leiterin des SOS Konderdorfes Bovary
Im Laufe des Kiew-Aufenthalts besucht die Vorsitzende auch das SOS-Kinderdorf, das auf einen gemeinsamen Antrag des Münchner Vereins und der Geschäftsführerin des Kiewer Partnerverbandes bei SOS-International nach fast 10 Jahren gebaut und fertiggestellt wurde. Sie besucht eine Kinderdorf-Familie und läßt sich über die Freuden und Probleme einer solchen Familie berichten.

Juni 2010: Wir begrüßen zwei neue Mitglieder aus Peking

Die Vorsitzende kann zwei neue Vereinsmitglieder begrüßen! Frau Chulin Mu und Frau Aozhe Pan sind Mitarbeiterinnen von Herrn Changyi Zhang, Fa. Schmitz GmbH Beijing Office in Peking, dessen Inhaber bereits seit 2003 Mitglied in unserem Verein ist.

15. Juli 2007: Zeit für Helden(mehr Fotos)

Die Jugendfeuerwehr München, Bereich Ost, wurde im Rahmen der Veranstaltung "3 Tage Zeit für Helden" des Kreisjugendringes die Aufgaben gestellt, die Ukraine sowohl kulinarisch, kulturell und politisch darzustellen. Da wir durch unsere Projekte engen Kontakt und aktuelles Wissen über dieses Land besitzen, hat man uns um Unterstützung gebeten.
Folklore Tanzgruppe
Zufällig war zu diesem Zeitpunkt auch noch unsere Projektleiterin aus Kiew, Janina Lewkowska, zu Gast in München, die die Jugendlichen bei der Zubereitung eines landesüblichen Vier-Gänge-Menüs fachkundig und kräftig unterstützte.
Wir konnten für die Aktion auch eine Gruppe von Jugendlichen aus der Ukraine gewinnen, die ihr Land mit großartigen Tanz-Darbietungen und musikalischen Einlagen vorstellte. Ausserdem dekorierten wir die Tische mit Sets, gestaltet mit ukrainischen Bildern.

3. Juni 2006: Weltkuchentag (mehr Fotos)

Auch wir haben etwas zur gerechteren Verteilung des "Weltkuchens" beigetragen! Unter dem Motto: "Kuchen für Bildung" wurde am Pfingstsamstag analog der fünf Kontinente auf fünf Plätzen in München Kuchen verkauft. Der Erlös wird nun auf 5 ausbildungsfördernde Hilfsprojekte auf den fünf Kontinenten verteilt.
Die Eröffnung durch die 2. Bürgermeisterin Frau Strobel fand um 11 Uhr am Max-Josef-Platz statt, um 17 Uhr wurde dort von den Wellküren ein "Weltkuchen" von 3 m Durchmesser angeschnitten.

Wir haben am Richard-Strauß-Brunnen in der Fußgängerzone den Europäischen Kontinent vertreten und an unserem Kuchenstand 950 Stück Kuchen verkauft. Der Erlös von 1900,00 € kam unserem Studentenprojekt in Kiew zugute. Zur Visualisierung der eingehenden Spenden haben wir, gemäß unserem Vereinslogo eine Brücke aus Styropor gebaut, jedes Kuchenstück versinnbildlichte einen Baustein, und um 19:00 Uhr war die Brücke mit knapp 1000 Stück fertiggestellt.
Aber auch die Darstellung unserer Projekte auf Stellwänden fanden reges Interesse.

Den musikalischen Rahmen bildeten das "Ukrainische Vokalensemble München", Herr Thomas Rothfuß mit seinem Akkordeon, und das "Trio Posmischka".

Wir danken allen Helfern, Spendern, und vor allem den jungen Studentinnen und Studenten verschiedener Hochschulen, die als Organisatoren der Veranstaltung mit enormen Einsatz und hohem Zeitaufwand diesen Tag ermöglicht und zu einem Erfolg haben werden lassen.

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Samariter-Bund Kiew / Allgemeine Infos zur Ukraine

5. Dez. 2014: Bericht über den Samariter-Bund Kiew

Die Zeitung "Chreschtschatyk" in Kiew ist auf die Arbeit des Samariter-Bundes Kiew aufmerksam geworden und hat ein Interview mit der Geschäftsführerin, Frau Lewkowska geführt.
Der Bericht der Journalistin Jaroslawa Solotjko schildert das Aufgabenfeld und stellt die Probleme und Schwierigkeiten des Verbandes in der heutigen Situation, wie auch die Unterstützung durch "Brücke nach Kiew" dar. Der in Kiew übersetzte Bericht kann im PDF-Format eingesehen werden.

4. Dez. 2014: Hohe Auszeichnung für Frau Lewkowska in Kiew

Für ihre Verdienste auf sozialem, humanitärem und politischem Gebiet um die Bundesrepublik Deutschland wurde Frau Swetlana Lewkowska, Geschäftsführerin des Samariter-Bundes Kiew, die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
In einer kleinen Feierstunde in der Deutschen Botschaft in Kiew übergab der deutsche Botschafter, Herr Dr. Weil die Auszeichnung im Namen des Bundespräsidenten an Frau Lewkowska.

Wir gratulieren Frau Lewkowska von Herzen, sie hat diese Ehrung für ihre aufopfernde und zuverlässige Arbeit mehr als verdient. Eine funktionierende Sozialstation, die Betreuung vereinsamter alter Menschen und viele andere kleine aber wirkungsvolle Projekte, insbesondere die langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit mit Brücke nach Kiew e.V. sind ihr Verdienst.

11. August 2014: Ukraine - Angst vor Krieg

Unter dieser Überschrift berichtet die Leiterin des SOS-Kinderdorfes Brovary am 13.03.2014 auf der Website von SOS-Kinderdorf über die Situation in der Ukraine. Wenn der Bericht nun auch schon einige Monate zurückliegt, seine Ausagen treffen auch noch heute zu. Mit freundlicher Genehmung von SOS-Kinderdorf haben wir den Bericht übernommen, weil er wieder einmal unterstreicht, wie notwendig die Hilfe in der Ukraine ist:

Krise trifft Kinder und Familien - Preise explodieren
12.03.2014 - Der Konflikt in der Ukraine spitzt sich weiter zu. "Die Menschen haben Angst vor einem Krieg", sagt Olena Bilyk, Leiterin des SOS-Kinderdorfs Brovary bei Kiew. Gleichzeitig verschärft sich die soziale Not. Es kommt zu Hamsterkäufen, Preise explodieren. Darunter leiden vor allem Kinder und Familien.

Die politische Krise hat die miserable ökonomische Lage in der Ukraine weiter verschärft. Löhne werden tagelang nicht ausgezahlt und die Preise explodieren: Nahrungsmittel sind zum Teil doppelt so teuer geworden, Gaspreise sind um 30 Prozent gestiegen. "Es ist schwierig in den Geschäften Brot zu bekommen", sagt SOS-Mitarbeiterin Bilyk. "Die Menschen kaufen auf Vorrat, z.B. Zucker und Weizenprodukte; viele können sich noch an den Krieg und den Hunger erinnern, andere kaufen, weil sie sehen, dass die Preise immer weiter nach oben gehen."

Die soziale Notlage großer Teile der Bevölkerung droht sich weiter zu verschärfen. 35 Prozent der Menschen in der Ukraine leben unter der Armutsgrenze. Der monatliche Durchschnittslohn in der Ukraine liegt nur bei 250 Euro, das Preisniveau ist jedoch mit dem der westlichen Staaten vergleichbar. Jeder zehnte Ukrainer hat keine Arbeit und lebt von einer monatlichen Unterstützung von weniger als 100 Euro. "Arme Familien spüren die Auswirkungen der Krise als erste", sagte Bilyk. Das gelte gerade auch für rund 300 Familien, die die SOS-Familienhilfe in Kiew und Lugansk unterstützt.

Angst und allgemeine Unsicherheit in der Ukraine sind auch in den SOS-Kinderdörfern in Brovary und Lugansk zu spüren. Das im August 2012 eröffnete SOS-Kinderdorf in Lugansk befindet sich in der mehrheitlich russischsprachigen Ostukraine. Vergangenes Wochenende stürmten prorussische Aktivisten den Sitz der Gebietsregierung in Lugansk.
Das SOS-Kinderdorf in Brovary ist knapp 20 Kilometer von Kiew entfernt, wo wochenlang Straßenschlachten tobten. Auch im Zentrum von Brovary kam es zu Aufruhr. Auf dem Schulweg wurden SOS-Kinder Zeugen von Gewalt.
"Bei vielen SOS-Kindern brechen Traumata wieder auf", sagte Bilyk. Die SOS-Mitarbeiter reagieren, indem sie im Dorf mehr Aktivitäten und Therapien anbieten. "Eine derartige Krisensituation weckt bei den Kindern alte Erinnerungen, mit einem Wort: Furcht", sagt SOS-Mutter Valya. "Alle meine Kinder leiden darunter, sie haben Schlafstörungen, und wenn man sie bittet, sich selbst zu malen, dann malen sie Bilder von winzigen Kindern - als ob sie sich verstecken wollten."

Der Beitrag ist nicht nur wegen seiner Aktualität beeindruckend, sondern auch deshalb, weil der Bau dieses SOS-Kinderdorfes auf eine Anregung aus dem Jahr 2001 von der Geschäftsführerin des Samariter-Bundes der Ukraine, Frau Lewkowska und Frau Hölzl, der Initiatorin von "Brücke nach Kiew", erfolgt ist. Mehr über das SOS-Kinderdorf in Brovary erfahren Sie unter diesen Links:
Ukraine - Angst vor Krieg und SOS-Kinderdorf in Brovary

September 2012: Unsere blühenden Einrichtungen in Kiew

Die "neue" Unterkunft des Samariter-Bundes Kiew, sowie die "Notunterkunft für behinderte Kinder" liegen etwas abseits auf dem Krankenhausgelände, eine Fläche, die verwahrlost und als Schuttabladeplatz genutzt wurde. Neben ihrem sozialen Engagement legen die Mitarbeiter auch Wert darauf, dass ihr Umfeld auf die Besucher, vor allem Mütter und Kinder, sowie auch für sie selbst einladend wirkt. Da aber für solche Maßnahmen kein Geld vorhanden ist, hat eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen aus selbstgesammelten Samen und den daraus gezogenen Blumen ein kleines Paradies geschaffen. Für die kranken Kinder und die hilfsbedürftigen Menschen, die ihre Lebensmittelpakete abholen, ein nicht unerheblicher psychischer Effekt. Das Aussehen der Unterkunft dokumentiert aber auch die Verbundenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrer Aufgabe, und für uns ist es eine Bestätigung, dass die Einrichtungen geschätzt und gepflegt werden.

Bürogebäude mit Blumen
Bürogebäude mit Gartenanlage

Notunterkunftgebäude mit Blumenbeete
Notunterkunft mit Blumenbeet
vor dem Eingang

10. Oktober 2011: Samariterbund Kiew in neuer Unterkunft

Seit Anfang September ist der Samariter-Bund Kiew in einer neuen Unterkunft.

Das bisherige Gebäude stand auf dem Gelände der Universität im Stadtteil Swjatoschyn, das seit einigen Jahren von einer gesonderten Liegenschaftsverwaltung betreut wird. Auf Grund der sehr hohen Mietkosten war ein Verbleib in den vom Samariter-Bund mit hohen Investitionen renovierten Gebäude nicht mehr finanzierbar.

Ehrung eines langjährigen und engagierten Mitarbeiters
Ehrung
eines langjährigen Mitarbeiters

Nun ist der Samariter-Bund in ein Archivgebäude des Krankenhauses Nr.1 im Stadtteil Obolon umgezogen. Die Räumlichkeiten sind allerdings wesentlich beengter, auch für die Fahrzeuge gibt es keine Überdachung, was jetzt in Anbetracht des bevorstehenden Winters sehr nachteilig ist.
Auf Grund der neuen Situation werden nun vorzugsweise Menschen aus diesem, übrigens besonders armen Bezirk in unsere Projekte aufnehmen. Soweit es den bisherigen Hilfeempfängern im Stadtteil Swjatoschym möglich ist, die Abholung der Lebensmittelpakte selbst zu organisieren, wird die Hilfe fortgeführt. Eine Zustellung durch den Samariter-Bund ist nicht mehr möglich, weil die Stadt die notwendigen Fahrer nicht mehr finanzieren kann.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Bayern und der Ukraine wurden die neuen Büroräume am 1. Okt. offiziell in Betrieb genommen.
Einen kleinen Vorteil hat der neue Standort, er befindet auf dem Gelände des Krankenhauses, in dem sich auch die "Sozialstation (Notunterkunft)" und die "Station für verlassene Kinder" befinden.