9. Februar 2011: Mitgliederversammlung

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung berichtete die Vorsitzende neben den Vereinsangelegenheiten insbesondere über die Entwicklungen in Kiew. Hervorzuheben sind zwei Themen:

a) Vorübergehende Unterstützung des Samariterbundes KV Kiew

Wegen der sehr angespannten finanziellen Situation kann der Samariter-Bund Kiew derzeit kaum Unterstützung von Seiten der Stadt erhalten und hat schon viele seiner sozialen Leistungen einstellen müssen, bis hin zur Entlassung des größten Teils des Personals. Um das Patenprojekt unseres Vereines fortführen zu können, übernimmt unser Verein, unterstützt durch einen großzügigen Spender, vorübergehend die Kosten für einen Fahrer und den Treibstoff, um den bettlägerigen bzw. gehbehinderten Menschen die Lebensmittelpakete weiterhin im Sinne der Vereinssatzung zustellen zu können.

b) Neues Projekt: Verlassene Kinder im Krankenhaus Nr. 1

Beim Besuch im September 2010 in Kiew wurde die Vorsitzende auch durch die Abteilung "Verlassene Kinder" im Krankenhaus Nr.1 geführt. Dort werden ausgesetzte Säuglinge und Kleinkinder aufgenommen. Da für die täglichen Mahlzeiten umgerechnet nur 32ct/Kind und Tag zur Verfügung standen, bekamen diese Kinder nur einmal am Tag eine Mahlzeit. Weil das zuständige Krankenhauspersonal von dieser extremen Not so berührt war, hat es trotz ihres selbst kärglichen Gehaltes immer wieder in den eigenen Reihen gesammelt, um die Mahlzeiten für die Kinder etwas aufzubessern.
Die Vorsitzende hat noch vor Ort eine sofortige finanzielle Hilfe zugesagt und auch weitere Unterstützung in die Wege geleitet. Das ist jetzt ein zusätzliches festes Projekt unseres Vereins. Zwischenzeitlich ist auch schon ein Dankschreiben des Klinkleiters bei der Vorsitzenden eingegangen.(Fotos)


Neuwahl der Vorstandschaft

Satzungsgemäß wurden wieder Neuwahlen mit folgendem Ergebnis durchgeführt:
  • Elisabeth Hölzl, 1. Vorsitzende
  • Hermann Sienel, 2. Vorsitzender
  • Martin Leitner, 3. Vorsitzender

Kiew-Reise vom 24. - 28.09.2010

Auf dem Programm stehen auch Besuche im Waisenhaus Lubny, im SOS-Kinderdorf, der Notunterkunft, der Abteilung "verlassene Kinder" im Krankenhaus Nr. 1, sowie ausführliche Gespräche und Abgleiche mit der Projektleitung vor Ort bzgl. unserer Projekte und Patenschaften.

25. September 2010: Besuch im Waisenhaus Lubny (mehr Fotos)

Schmitt-Thiel mit Kindern beim Tischfußball
Am 25.09. besuchen die Vorsitzende und Gerhard Schmitt-Thiel auch das Waisenhaus in Lubny. Zur großen Freude der Kinder bringt H. Schmitt-Thiel ein Tischfußballspiel mit. Er bringt das eigene Werkzeug mit und baut zusammen mit den Kindern den Spieltisch auf. Natürlich geht es mit dem Spiel gleich los.

27. September 2010: Besuch im SOS-Kinderdorf

Blick auf das im Wald gelegene SOS-Kinderdorf SOS-Familie mit Gast aus Deutschland Im Laufe des Kiew-Besuchs besucht die Vorsitzende auch das SOS-Kinderdorf, das u.a. auch auf einen gemeinsamen Antrag des Münchner Vereins und der Geschäftsführerin des Kiewer Partnerverbandes bei SOS-International nach fast 10 Jahren gebaut und fertiggestellt wurde. Sie besucht eine Kinderdorf-Familie und läßt sich über die Freuden und Probleme einer solchen Familie berichten.

Juni 2010: Wir begrüßen zwei neue Mitglieder aus Peking

Frau Mu und Frau Pan mit der Vorsitzenden Wir begrüßen zwei neue Vereinsmitglieder! Frau Chulin Mu und Frau Aozhe Pan sind Mitarbeiterinnen von Herrn Changyi Zhang, Fa. Schmitz GmbH Beijing Office in Peking, der bereits seit 2003 Mitglied in unserem Verein ist.

5. Januar 2010: Pulloveraktion Weidenkopf

Frau Weidenkopf strickt Pullover Kinder mit Pullover von Weidenkopf Seit vielen Jahre strickt Frau Monika Weidenkopf für die Kiewer Kinder Pullover und Mützen. So können auch zum Jahresende 2009 mit einer Spedition, rechtzeitig zum bevorstehenden Winter, wieder viele Pullover nach Kiew geschickt werden. Viele Kinder freuen sich über die warmen und schicken Pullover und Mützen.

Zeit für Helden am 15. Juli 2007 (mehr Fotos)

Jana am HerdDie Jugendfeuerwehr München, Bereich Ost, wurde im Rahmen der Veranstaltung "3 Tage Zeit für Helden" des Kreisjugendringes die Aufgaben gestellt, die Ukraine sowohl kulinarisch als auch kulturell und politisch darzustellen. Da wir durch unsere Projekte engen Kontakt und aktuelles Wissen über dieses Land besitzen, hat man uns um Unterstützung gebeten. Folklore Tanzgruppe Zufällig war zu diesem Zeitpunkt auch noch unsere Projektleiterin aus Kiew, Janina Lewkowska, zu Gast in München, die die Jugendlichen bei der Zubereitung eines landesüblichen Vier-Gänge-Menüs fachkundig und kräftig unterstützte. Wir konnten für die Aktion auch eine Gruppe von Jugendlichen aus der Ukraine gewinnen, die ihr Land mit großartigen Tanz-Darbietungen und musikalischen Einlagen vorstellte. Ausserdem dekorierten wir die Tische mit Sets, gestaltet mit ukrainischen Bildern.

Weltkuchentag am 3.Juni 2006 (mehr Fotos)

Auch wir haben etwas zur gerechteren Verteilung des "Weltkuchens" beigetragen! Unter dem Motto: "Kuchen für Bildung" wurde am Pfingstsamstag analog der fünf Kontinente auf fünf Plätzen in München Kuchen verkauft. Der Erlös wird nun auf 5 ausbildungsfördernde Hilfsprojekte auf den fünf Kontinenten verteilt.
Die Eröffnung durch die 2. Bürgermeisterin Frau Strobel fand um 11 Uhr am Max-Josef-Platz statt, um 17 Uhr wurde dort von den Wellküren ein "Weltkuchen" von 3m Durchmesser angeschnitten.
Symbolische Brücke aus Styroporbausteinen Wir haben am Richard-Strauß-Brunnen in der Fußgängerzone den Europäischen Kontinent vertreten und an unserem Kuchenstand 950 Stück Kuchen verkauft. Der Erlös von 1900,00 € kam unserem Studentenprojekt in Kiew zugute. Zur Visualisierung der eingehenden Spenden haben wir, gemäß unserem Vereinslogo eine Brücke aus Styropor gebaut, jedes Kuchenstück versinnbildlichte einen Baustein, und um 19:00 war die Brücke mit knapp 1000 Stück fertig. Aber auch die Darstellung unserer Projekte auf Stellwänden fanden reges Interesse.


Den musikalischen Rahmen bildeten das "Ukrainische Vokalensemble München", Herr Thomas Rothfuß mit seinem Akkordeon, und das "Trio Posmischka".


Wir danken allen Helfern, Spendern, und vor allem den jungen Studentinnen und Studenten verschiedener Hochschulen, die als Organisatoren der Veranstaltung mit enormen Einsatz und hohem Zeitaufwand diesen Tag ermöglicht und zu einem Erfolg haben werden lassen.