Die Chronik wird fortgesetzt

2012

Der Verein besteht am 22. Januar 10 Jahre.

2011

Beim Symposium am 30. September in Kiew anlässlich 20 Jahre Partnerschaft Bayern - Ukraine wird der Geschäftsführerin des Sameriter-Bundes Kiew, Frau Swetlana Lewkowska und der Vorsitzenden des Vereins "Brücke nach Kiew e.V.", Frau Elisabeth Hölzl der Wladimir-Orden 3. Stufe der ukrainisch-orthodoxen Kirche für ihre Verdienste um soziale Projekte in Kiew verliehen. Weil Frau Hölzl in Kiew an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte, nahm Frau Lewkowska den Orden stellvertretend entgegen.

Vom 2. mit 7. September stattet die Vorsitzende dem Partnerverein den alljährlichen Besuch ab, um sich wie immer über die Entwicklung in Kiew und dem Stand der Projekte zu informieren.
Beim Besuch des Waisenhauses Lubny am 03.09. gemeinsam mit Herr Schmitt-Thiel händigte der Bürgermeister von Lubny, Herr O. Gritsajenko beiden bei einem Empfang Dankurkunden für ihre große Unterstützung des Waisenhaus aus.

Vom 22. Juli bis 28. August nahm Frau Janina Lewkowska erneut an einem 5-wöchigen Deutschkurs der Volkshochschule München teil. Sie ist die Leiterin der Sozialstation und unsere ProjektLeiterin in Kiew und kann daher auch die Geschäftsführerin bei der Kontaktpflege entlasten.

Seit 29. März arbeitet der stellvertr. Vorstand Hermann Sienel jeden Dienstag im Vereinsbüro mit.

Am 9. Februar finden die vierten Wahlen mit folgendem Ergebnis zur Vorstandschaft statt:

1. Vorsitzende:
2. Vorsitzender:
3. Vorsitzender:
1. Kassenprüferin:
2. Kassenprüferin:
Schriftführer:
Elisabeth Hölzl
Hermann Sienel
Martin Leitner
Petra Graßl
Susanne Werthschulte
Günther Hölzl
Als Ausschussmitglieder werden wieder berufen: Frau Manns, Frau Weidenkopf, Herr Schmitt-Thiel und Herr Schlierf.
Die Vorsitzende berichtet auch, dass der Verein vorübergehend die Kosten für einen Fahrer und den Kraftstoff für ein Fahrzeug des SB Kiew übernehmen wird, um die Auslieferung der Lebensmittel an die Gehbehinderten und Bettlägerigen fortsetzen zu können. Der SB Kiew ist auf Grund finanzieller Engpässe wegen des Ausbleibens der städtischen Zuschüsse und dem zwingend notwendigen Umzug in eine andere Unterkunft zurzeit nicht in der Lage, diesen Aufgaben nachzukommen.
Gleich im Anschluss an die Versammlung erklärte sich ein Mitglied bereit, die zusätzlichen Kosten vorrübergehend zu übernehmen.

Seit 3. Februar steht dem Verein wieder eine aktualisierte Website zur Verfügung, nach dem sich ein Mitglied ab August 2010 der Aufgabe angenommen und eingearbeitet hat. Die Gestaltung ist nicht optimal, aber sie kann jetzt jederzeit ergänzt bzw. geändert werden.
Nun wird versucht, ein CMS (Conten-Mangement-System) zu finden, das den Vorgaben der Barrierefreiheit entspricht und es ermöglicht, dass die berechtigten Personen selbst die Inhalter ergänzen bzw. verändern können.

2010

Ab 01. Oktober übernehmen wir als neues und zusätzliches Projekt die Versorgung der verlassenen Kinder im Krankenhaus Nr. 1 auf dem Gelände der Notunterkunft.

Vom 24.09.-29.09. besuchen die Vorsitzende Elisabeth Hölzl und Gerhard Schmitt-Thiel im Rahmen eines Kiew-Besuchs die Notunterkunft, das Kinderheim in Lubny, das SOS-Kinderdorf und die Abteilung "Verlassene Kinder" im Krankenhaus Nr.1.

Am 01.09. wird in unserem neuen Projekt "Notunterkunft für behinderte Kinder" der Betrieb aufgenommen. Es werden zurzeit 10 Kinder rund um die Uhr betreut. Der Start ist geglückt, sowohl die Kinder als auch die Pflegekräfte fühlen sich in diesem Haus wohl.

Am 13.06. kommen Herr Changyi Zhang und zwei seiner Mitarbeiterinnen aus Peking zu einem Privatbesuch nach München. Bei dieser Gelegenheit treten die beiden Damen Frau Mu Chulin und Frau Pan Aozhe als Mitglieder in unseren Verein ein.

An der Konferenz "Zivilgesellschaft in Harare, Kiew & München" am 26. 02.2010 nimmt auch eine Abordnung aus Kiew teil. In erster Linie Frau Golubewa in Vertretung der Kiewer Bürgermeisterin, zuständig für die Bereiche Soziales, Bildung, Gesundheitswesen und Innere Angelegenheiten, sowie die Geschäftsführerin des Samariter-Bund Kiew, Frau Lewkowska. Auch Vertreter unseres Vereins "Brücke nach Kiew e.V." Elisabeth Hölzl, Hermann Sienel und Gerhard Schmitt-Thiel nehmen daran teil.

2009

Im September feiert die Initiative ihr 15-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass gehen auch Gruß- und Dankschreiben von Staatsministerin Christine Haderthauer und Münchens Oberbügermeister Christian Ude ein. Die Referatsleiterin Sastupnik Natschalinka der Kiewer Stadtverwaltung, Referat für Angelegenheiten der Frauen, Familie, Kriegs- und Arbeitsveteranen, gratuliert mit einer am 12.9.2009 ausgestellten Ehrenurkunde

Herr Gerhard Schmitt-Thiel erklärt seine Bereitschaft im Ausschuss des Vereins mitzuwirken und wird vom Vorstand in den Ausschuss berufen. Der Ausschuss besteht nunmehr aus 5 Mitgliedern.

In Kiew wird am 14. September das neueste Projekt, eine Notunterkunft für behinderte Kinder "Das besondere Kind", von der 2. Bürgermeisterin der Stadt Kiew, Irena Kylchitska eröffnet. "Brücke nach Kiew" hat die Finanzierung der Verpflegung übernommen. Die Vorsitzende Elisabeth Hölzl und das Ausschussmitglied Gerhard Schmitt-Thiel wohnen dem Festakt bei.

Herr Thomas Bosch wird im Mai in den Ausschuss berufen. Herr Bosch hat sich bisher sehr um die Homepage verdient gemacht.

In der Mitgliederversammlung am 11. Februar 2009 wird beschlossen, bis zu fünf Ausschussmitglieder berufen zu können.

2008

Mit Ablauf des Studienjahres im Juli 2008 können wir das Studentenprojekt aus unserem Programm nehmen. Die Studierenden, insbesondere auch Waisen, erhalten jetzt vom Staat Stipendien, die es ihnen ermöglichen, auch ohne die Hilfe ihrer deutschen Paten zu studieren. Seit Beginn dieses Projekts im Rahmen der Patenschaftshilfe im Jahr 2000 haben eine große Anzahl von Jugendlichen, die ohne unsere Unterstützung keine Möglichkeit für ein Studium gehabt hätten, die Chance genutzt und mit wenigen Ausnahmen zügig und erfolgreich studiert.

Die schon bisher gute Zusammenarbeit zwischen unserem Verein und dem Samariter Bund Kiew ist nun auch offiziell besiegelt: Am 21. Mai wird im Rahmen der Feierlichkeiten zum 15jährigen Bestehen des Samariter Bundes Kiew ein Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.

Am 4. März findet die ordentliche Mitgliederversammlung mit den turnusmäßigen Neuwahlen statt. Dabei wird die bisherige Vorstandschaft wieder im Amt bestätigt:

1. Vorsitzende:
2. Vorsitzender:
3. Vorsitzender:
1. Kassenprüferin:
2. Kassenprüferin:
Schriftführer:
Elisabeth Hölzl
Hermann Sienel
Martin Leitner
Christina Popescu
Petra Graßl
Günther Hölzl
Fau Manns, Frau Weidenkopf und Herr Schlierf stellen sich erneut ihrer Aufgabe als Ausschussmitglieder.

2007

Am 25. Dezember verleiht das Organisationskomitee der sozialen Aktion "Stern der Hoffnung" der Vorsitzenden in Abwesenheit das Diplom 1. Grades (Urkunde) für die Unterstützung, Verständigung und Hilfe für die Behinderten. Die Ehrung nimmt stellvertretend Frau Lewkowska entgegen.

Der Fernsehmoderator Gerhard Schmitt-Thiel ist seit September 2007 Mitglied im Verein. Herr Schmitt-Thiel hat sich bereits in der Vergangenheit großartig für unsere Initiative eingesetzt.

Im August konnte gemäß der Vereinbarung das erste Familienhaus (Fotos) in die Obhut der Stadt Kiew übergeben werden.

Vom 29. Juni bis 10. August besucht unsere Projektleiterin in Kiew, Jana Lewkowska, die Volkshochschule in München und belegt einen Deutsch-Intensivkurs, den sie mit großem Erfolg abschließt. Organisiert wird der Aufenthalt von "Brücke nach Kiew", die Betreuung während dieser Zeit übernimmt das Ehepaar Hölzl. Einen wichtigen Beitrag, nämlich die Unterbringung leistet Eva Griep, die ihr für diese Zeit eine Wohnung zur Verfügung stellt. Großzügig finanziell unterstützt wird das ganze Projekt von der "Stiftung Christian Seltmann", der LH München, sowie dem Arbeiter-Samariter-Bund München.

Die Jugendfeuerwehr München, Bereich Ost, hatte im Rahmen der Veranstaltung "3 Tage Zeit für Helden" die Aufgabenstellung bekommen, die Ukraine sowohl kulinarisch als auch kulturell und politisch darzustellen. Da wir durch unsere Projekte engen Kontakt und umfangreiches Wissen über dieses Land besitzen, hat man uns um Unterstützung gebeten. Glücklicherweise ist zu diesem Zeitpunkt unsere Projektleiterin für Kiew, Jana Lewkowska, zu Gast in München, die die Jugendlichen bei der Zubereitung eines Vier-Gänge-Menüs fachkundig und kräftig unterstützt. Wir können für die Aktion auch eine Gruppe von Jugendlichen aus der Ukraine gewinnen, die ihr Land mit großartigen Tanz-Darbietungen und musikalischen Einlagen vorstellt (Fotos).

Die Firma BMW spendet für Kiewer Kinder T-Shirts, Kappen und diverse andere Kleidungsstücke. Mehr als 80 Großkartons voll Kindersportkleidung werden uns am 19. April angeliefert, den Weitertransport über Hannover nach Kiew übernimmt der ASB Hannover Land. In Kiew werden die Kleidungsstücke in der Sportschule Jednisz, im Waisenhaus Poltawa, sowie an verschiedenen anderen Schulen mit bedürftigen Kindern mit großer Freude und Begeisterung empfangen.

2006

Im abgelaufenen Jahr können insgesamt exakt 50.424,05 Euro von München nach Kiew geschickt werden.

Aus einer zweckgebundenen Spende von H. Sämmer können wir in Kiew für 50 Kinder Winterpullover kaufen, die Firma Schustermann & Borenstein spendet weitere 25 Anoraks und 11 Paar Winterstiefel für Kinder. Damit wollen wir dem zu erwartenden Winter und den angekündigten Heizproblemen in den Häusern entgegentreten.

Als Ergebnis eines Oster- und eines Weihnachtsbenefizmarktes, den Monika Weidenkopf zum wiederholten Male veranstaltet, können insgesamt 2.550 Euro für die Krisenzentren nach Kiew geschickt werden.

Vom 19. bis 24. November besucht die Vorsitzende den SB Kiew. Besuche der Krisenzentren, ein Treffen mit verschiedenen Familien, Vorstellung neu aufgenommener Familien sowie der Besuch aller drei Familienhäuser stehen auf dem Programm. Beim Abgleich der Unterlagen im Büro des ASB Kiew wird absolute Übereinstimmung festgestellt, der Austausch von Patenschaften wird besprochen und abgestimmt.

Im März und im November können wir das zweite und dritte Familienhaus eröffnen. Die Familien Dizul und Dershanowska haben nun, zusammen mit ihren eignen, jeweils insgesamt zehn Kinder. Wir unterstützen diese Familien, indem wir für jedes der Kinder eine Patenschaft übernehmen. Dies kann ermöglicht werden, weil in diesem Jahr wieder viele Familien aus dem Projekt ausscheiden konnten und die Paten bereit sind, diese neuen Patenschaften zu übernehmen.

Am 13. November wird Elisabeth Hölzl (Fotos) in einer Feierstunde im Max-Joseph-Saal durch die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens die "Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste" überreicht.

Mit großem Erfolg beteiligt sich der Verein am Weltkuchentag 2006. Nicht zuletzt dank der Mitarbeit vieler freiwilliger Helfer wird die Aktion ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Auch ein Infostand auf der Sendlinger Stadtteilwoche stößt auf großes Interesse.

Bei der Mitgliederversammlung Mitte Februar wird eine Nachwahl notwendig: Hermann Sienel zum zweiten Vorsitzenden gewählt. In das Amt des dritten Vorsitzenden wird Martin Leitner gewählt.

2005

Am 21. November stirbt plötzlich und unerwartet unser langjähriger zweiter Vorsitzende Achim Freisem, ein schwerer Schlag für unseren Verein, um den sich der Verstorbene sehr verdient gemacht hatte.

Im September wird ein neuer Zweig unserer Initiative gestartet. Ausgehend von den guten Ergebnissen unser beiden Krisenzentren "Perle 1" und "Perle 2" beschließt die neue Regierung der Ukraine, die sowjetischen Waisenhäuser nach und nach aufzulösen und durch kleine Betreuungseinheiten nach unserem Vorbild zu ersetzen. Es entsteht dabei auch das erste "Familienhaus" (Beschreibung) nach dem Vorbild von SOS-Kinderdörfern.

Im September wird in einem Kiewer Vorort feierlich der Grundstein für das erste SOS-Kinderdorf gelegt.

Am 8. Juni wird an Elisabeth Hölzl die Medaille "München leuchtet den Freunden Münchens" in Silber "als Anerkennung der Verdienste um München" verliehen (Fotos). Die Verleihung findet im Rahmen einer kleinen Feier durch die 2. Bürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert in ihrem Amtszimmer statt.

Am 13. Mai eröffnen wir in den Räumen des Samariter Bund Kiew bereits das zweite Krisenzentrum für Kinder in Not "Perle 2" (Fotos). Nach der Einweihung durch einen ukrainischen Geistlichen dürfen die Kinder von den Räumen Besitz ergreifen, was sie mit großer Begeisterung und glänzenden Augen tun. Zurzeit werden dort 15 Kinder betreut. Zwölf Studentinnen aus unserem Studentenprojekt betreuen gemeinsam mit Psychologen ehrenamtlich die Kinder.

Im Verlauf ihrer diesjährigen Dienstreise überreicht der Kiewer Oberbürgermeister O. Omeltschenko der Vorsitzenden eine Dankurkunde für die bisher erbrachten Leistungen.

In der Mitgliederversammlung am 28. Februar finden die ersten Neuwahlen zur Vorstandschaft statt. Es wurden gewählt:
1. Vorsitzende:
2. Vorsitzender:
3. Vorsitzender:
1. Kassenprüferin:
2. Kassenprüferin:
Schriftführer:
Elisabeth Hölzl
Achim Freisem
Hermann Sienel
Christina Popescu
Petra Graßl
Günther Hölzl
Die Ausschussmitglieder Frau Manns, Frau Weidenkopf und Herr Schlierf werden erneut vom Vorstand bestätigt.

2004

Im Laufe des Jahres können in Kiew wieder 45 Tonnen Lebensmittel gekauft und verteilt werden. Der Stamm von Spendern und Patenschaften bleibt stabil. Außerdem finanzieren wir aus Einzelspenden für 1200 Senioren kleine Lebensmittelpakete und für 420 Kinder kleine Geschenke zu verschiedenen Anlässen.

Am 23. September kann das 10-jährige Bestehen der Initiative (Fotos) im Saal der Ukrainisch-Katholischen Seelsorgestelle in der Schönstraße (Bilder im Fotoalbum)gefeiert werden. Zu den Gästen zählen neben vielen Paten und Mitgliedern auch eine Reihe von Ehrengästen, so z.B. Münchens 2. Bürgermeisterin und Schirmherrin Dr. Gertraud Burkert, der Generalkonsul der Ukraine Dr. Walery Stepanow, der Sozialreferent der LH München Friedrich Graffe. Aus Kiew sind die Geschäftsführerin und unsere Partnerin des "Samariter Bund der Ukraine" Swetlana Lewkowska angereist. Das Programm wird von den "Blinden Musikern" und einem ukrainischen Gesangstrio umrahmt. Dr. Walter Flemmer (ehem. Programmchef von BR3 und Münchner Turmschreiber) sowie Monika Pauderer (Münchner Turmschreiberin) lesen aus ihren Werken besinnliche Geschichten über Kinder in der Welt. Als Anlass der 10-jährigen Mitgliedschaft als Paten werden drei Personen mit einer Ehrenurkunde und einem Blumenstrauß geehrt.
Frau Lewkowska überbringt eine Ehrenurkunde des Oberbürgermeisters der Stadt Kiew und jeweils ein Dankschreiben Leiterin, I. Golubeva der Verwaltungfür Frauen, Familie und Invaliden sowie von Studentinnen und Studenten der Technischen und Medizinischen Universität Kiew als auch eine Ehrenurkunde des Patners "Samariter-Bund Kiew" (Urkunden für Paten und aus Kiew).

Anlässlich der Eröffnung des Accor-Hotels in der Münchner Hochstraße am 14. Juli 2004 überreicht der Geschäftsführer André Witschi an Elisabeth Hölzl einen Scheck über 10.950 Euro für das "Krisenzentrum für Kinder" und übernimmt damit eine Patenschaft für 20 Kinder für ein Jahr.

Am 18. Mai erhalten Günther und Elisabeth Hölzl von der Landtagsabgeordneten Adelheid Rupp den Krenkl-Preis "wer ko der ko" für besonderes bürgerschaftliches Engagement überreicht (Fotos). Oberbürgermeister Christian Ude hält die Laudatio, die Gruppe "Kabarest" schmückt den Abend mit einem spritzigen Kabarettstück. Anwesend sind Preisträger der vorhergehenden Jahre, u.a. der bekannte Fernsehmoderator Gerhard Schmitt-Thiel, und viele Gäste.

Mit SOS-International-Arbeitsgemeinschaft Kiew wird im März mit dem Samariter Bund Kiew ein Vertrag über eine Zusammenarbeit unterzeichnet.

2003

Mit Patenschaftsgeldern in Höhe von 60.000 Euro können ca. 40 Tonnen Lebensmittel gekauft werden, und wie die Jahre zuvor können wieder 15 Familien in Kiew aus dem Projekt aussteigen, weil sich ihre Lebenssituation verbessert hat. Jetzt sind wir international! Am 07.06.03 tritt Herr Changyi Zhang, Geschäftsführer der Fa. Schmitz GmbH in Peking als Mitglied in unseren Verein ein.

Am 22. Mai eröffnen wir mit dem Stadtteilbürgermeister des Kiewer Bezirks Swjatoschin das erste "Krisenzentrum für Kinder in Not "Perle" (Fotos). Bei der Gelegenheit überreicht der Oberbürgermeister von Kiew, O. Omeltschenko der Vositzenden eine Dankurkunde für ihr Engagement fürdie Kiewer Bevölkerung.

Ein Aufruf Anfang des Jahres in der Volksschule der "Armen Schulschwestern" in München, gebrauchte Kinderkleidung zu spenden, bringt als Resultat ca. vier Tonnen Kleidung, die wir einem Hilfstransport des Sozialministeriums zuladen und nach Kiew bringen konnten.

2002

Im Verlauf der Dienstreise im September überreicht der Vorsitzende W. I. Moltschanow der Gewerkschaft der Nationalen Technischen Universität "KPI" Kiew der Vorsitzenden eine Dankurkunde für die Durchführung des sozialen Projektes "Familien für Familien". Des Weiteren erhält sie einen Dankbrief von der Vorsitzenden N.E. Rscheschtschuk der Vereinigung der Invaliden.

Am 26. Mai zerstört ein Wassereinbruch, bedingt durch das Pfingstunwetter, die gesamten Büroräume sowie das Mobiliar und die Büroelektronik in der Kidlerstraße. Viele Unterlagen und Erinnerungen sind verloren. Die erneute Renovierung dauert bis August, die Arbeit wird inzwischen in die Privaträume der Vorsitzenden ausgelagert.

Am 1. April können die angemieteten Büroräume in der Kidlerstraße 49 bezogen werden. Alle Paten schenken uns ihr Vertrauen und bleiben der Initiative treu.

Der Vorstand des ASB KV München bedankt sich am 31. März für das Engagement um das Projekt "Münchner Familien helfen Kiewer Familien" anläßlich der Gründung des Vereins "Brücke nach Kiew e.V." und des Auscheidens von Elisabeth Hölzl aus dem Team des ASB.



22. Januar 2002: Fortführung der Initiative mit einem eigenständigen Verein
Nachdem wir uns nach reiflicher Überlegung und viel Zuspruch aus dem Patenkreis entschlossen haben, die Initiative weiterzuführen, machen wir uns als Verein selbständig. Wir geben uns den Namen "Brücke nach Kiew" und setzen die Gründungsversammlung auf den 22. Januar an. Unter den 17 Gründungsmitgliedern ist auch die 2. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München und langjährige Patin Dr. Gertraud Burkert. die weiteren Teilnehmer sind:


Bödicker, Dirk
Freisem, Achim
Graßl, Petra
Griep, Eva Maria
Groschupp, Diana
Grün, Wilhelm
Hölzl, Elisabeth
Hölzl, Günther
Kirschey, Günter
Manns, Hilde
Saberi-Tabriz, Ida
Schlierf, Friedrich
Schmid, Michael
Sienel, Hermann
von Taysen, Peter C.
Weidenkopf, Monika

Bei der ersten Wahl des Vorstandes gab es nachstehende Ergebnisse:
1. Vorsitzende:
2. Vorsitzender:
3. Vorsitzender:
1. Kassenprüferin:
2. Kassenprüferin:
Schriftführer:
Elisabeth Hölzl
Achim Freisem
Hermann Sienel
Diana Groschupp
Ida Saberi-Tabriz
Günther Hölzl
Noch vor Schluss der Mitgliederversammlung berief der neugewählte Vorstand
Frau Hilde Manns,
Frau Monika Weidenkopf und
Herrn Friedrich Schlierf
als Mitglieder des in der Satzung vorgesehenen Ausschusses.

2001

Am 10. Dezember bedankt sich die Leiterin, G. Gontscharuk der Kiewer Behörde von Frauen, Invaliden und Veteranen des Krieges und der Arbeit in einem Schreiben bei Elisabeth Hölzl für ihren Einsatz für die Kiewer Bürgerinnen und Bürger.

Die Geschäftsführung des Arbeiter-Samariter-Bund München kündigt die Beendigung der Unterstützung zum 31. März 2002 an.

Gemeinsam mit dem Samariter-Bund Kiew stellt die Initiatorin in Abstimmung mit dem ASB KV München am 22.03. bei SOS International einen Antrag für den Bau eines SOS-Kinderdorfs in Kiew. Unser Anliegen wird positiv beschieden, die Planung läuft an.

2000

Mit nunmehr bereits 130 Patenschaften und 45.000 DM werden insgesamt 900 Menschen in Kiew betreut.

In diesem Jahr unterstützen wir bereits 250 Familien mit ca. 1.000 Personen.

Das Projekt "Studentenhilfe" startet.

Zur zweiten Patenreise nach Kiew fliegen 40 Paten aus München vom 23. bis 26. Juni nach Kiew. Der Oberbürgermeister der Stadt Kiew gibt im großen Festsaal des Rathauses einen Empfang für die Gäste und die Kiewer Familien.

1999

Ende des Jahres 1999 gibt es bereits 112 Patenschaften, 38.000 DM wurden nach Kiew geschickt.

1998

Die schwerbehinderte Raja Oberemok, ein Patenkind der Initiative, wird vom Bayer. Sozialministerium eingeladen, um ihre degenerierten Gelenke in einer Münchner Klinik behandeln zu lassen. Die eingehenden Untersuchungen ergaben jedoch, dass die Mißbildungen inoperabel waren. In dieser schweren Zeit, - die Enttäuschung war sehr groß - , wurde sie von Frau Elisabeth Hölzl betreut.

Vom 19. bis 22. September reisten die Initiatorin, der Geschäftsführer des ASB-München Herr Scheffler, Herr Dr. Dr. Hölzel vom Bayer. Staatsministerium für Soziales, Frau Öttl und Frau Groschupp auf Einladung des Samariter Bundes Kiew anläßlich dessen 5-jährigen Bestehens nach Kiew. Bei der Gelegenheit erhielten die Teilnehmer eine Dankurkunde für die langjährige Unterstützung des Samariter-Bundes und der Kiewer Bevölkerung.

1997

Für ihren unermüdlichen Einsatz für das Projekt "Münchner Familien helfen Kiewer Familien" und ihr weiteres Engagement für den ASB Kreisverband München erhält Elisabeth Hölzl am 24. September das Samariter-Ehrenkreuz in Silber. (Urkunde)

Wir organisieren vom 19. - 24. Juni 97 die erste "Patenreise" nach Kiew. 38 Personen fahren mit einem Bus in die ukrainische Hauptstadt. Bei einem zwanglosen Familientreffen können sie ihre Empfängerfamilien kennen lernen. Unter den Eindrücken der erlebten Armut und auch der Gastfreundschaft werden von den Teilnehmern weitere Patenschaften geworben.

Aus einer Spendenaktion unter dem Motto "Kiew-Winterhilfe", die 2.500 DM einbringt, werden Lebensmittel gekauft und in die Tschernobyl-Sperrzone gebracht.
Die Tschernobyl-Aktion wiederholen wir im Jahr 2000 noch einmal.

1996

In diesem Jahr können von inzwischen 82 Patenschaften bereits 21.400 DM in Münchens Partnerstadt Kiew geschickt werden. Damit werden 92 Familien mit insgesamt 150 Kindern versorgt.

Das Projekt "Operation Elena" startet. Im Oktober kommt die querschnittgelähmte junge Frau das erste Mal zur Operation in die Unfallklinik Murnau.In einer vielstündigen Operation wurde eine lebensrettende Wirbelsäulenoperation durchgeführt.

Ein Transport mit 30 Tonnen Hilfsgüter fährt nach Kiew.

1995

In diesem Jahr kann schon ein Betrag von 12.000 DM für 54 Patenschaften nach Kiew geschickt werden. Auf Grund dieser positiven Entwicklung erklärt sich der Arbeiter-Samariter-Bund KV München bereit, das Projekt zu unterstützen. Er übernimmt die Dachfunktion und stellt ein Büro zur Verfügung. Außerdem trägt er die anfallenden Verwaltungskosten.

1994

Von September bis Dezember 1994 kann die Initiatorin bereits neun Patenschaften für Kiewer Familien werben. (siehe Entstehungsgeschichte)