Hilfe für Familien, Kinder, Alleinerziehende und alte Menschen


Wie finden wir die hilfesuchenden Menschen in Kiew?
Die Personen oder Familien, die sich in extremen Notsituationen befinden, werden uns von Mitmenschen, von Organisationen oder Behörden genannt. Häufig finden die Menschen selbst den Weg zum Samariter Bund, um dort um Hilfe zu bitten. Ihre Aussagen, die aktuelle Situation, sowie ihre verfügbaren finanziellen Mittel werden überprüft, dann werden sie ggf. in die Warteliste aufgenommen. Die dringendsten Fälle werden immer an vorderste Stelle gesetzt.
Wie werde ich Pate?
Eine Patenfamilie Der Spendenwillige wendet sich an unser Büro in München und bekundet seine Bereitschaft für eine Patenschaft. Er kann selbst entscheiden, für welche unserer Projekte er eine Patenschaft übernehmen will. Am dringendsten brauchen wir allerdings Patenschaften für Familien. Wir geben den Wunsch an die Projektleitung in Kiew weiter, diese wählt in Absprache mit uns eine Familie oder Person aus, für die der Betrag angemessen und sinnvoll ist.

Jeder Spender kann die Höhe seines Beitrages selbst bestimmen. Es sollen allerdings Beträge von mindestens 15 Euro pro Monat sein, die halbjährlich oder jährlich auf unser Konto eingezahlt und von uns nach Kiew überwiesen werden. In Kiew werden bei einem Großmarkt Lebensmittel gekauft, die dann je nach der vom Spender vorgesehenen monatlichen Zuwendung in Paketen an die Familien ausgegeben werden. Jährlich sind dies immerhin zwischen 40 und 50 Tonnen.
Die Pakete enthalten neben Grundnahrungsmitteln auch Waschpulver, Seife und Zahnpasta. So weit es möglich ist, bringen die Empfänger ihre eigenen Fähigkeiten und verschiedenen Leistungen in das Projekt ein. Dies vermittelt ihnen das Gefühl, von der Gesellschaft noch gebraucht zu werden und macht so unser Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" zur Realität.

Der Spender erhält jährlich eine Spendenquittung, die Teilnahme an diesem Hilfsprojekt bedeutet nicht automatisch eine Mitgliedschaft im Verein! (Freiwillige Mitgliedschaften zur Aufrechterhaltung unseres Vereins und damit auch der Initiative in Kiew sind natürlich hochwillkommen und werden auch dringend gebraucht).

Die Patenschaft kann jederzeit nach einer formlosen vorherigen Ankündigung ohne Begründung oder Einhaltung bestimmter Fristen wieder beendet werden. Wünschenswert wäre allerdings eine frühzeitige Kündigung, damit für die Familien neue Paten gesucht werden können. Im Übrigen sind neben längerfristigen Patenschaften auch Einzelspenden sehr willkommen, sie werden für Sonderaktionen verwendet.


Was ist uns besonders wichtig?

Und so können Sie helfen:

Wenn Sie weitere Informationen zu den einzelnen Möglichkeiten erfahren möchten, können Sie auch über die Seite "Downloads - Vordrucke" gehen oder sich dienstags und donnerstags von 08:00 - 12:00 Uhr telefonisch in unserem Büro (Kontakt) informieren.

September 2011: Veränderung der Schwerpunkte unserer Hilfe in Kiew


Bedingt durch den Umzug des Samariterbundes Kiew in den Stadtteil Obolon und die eingeschränkten Zuliefermöglichkeiten in den ursprünglichen Bereich, verlagert sich der Versorgungsschwerpunkt . Für die weiten Fahrten in das ursprüngliche Versorgungsgebiet fehlen Fahrzeuge sowie Fahrer. Dabei ist anzumerken, dass auch im Stadtteil Obolon, dem neuen Standort des Samariterbundes, große Armut herrscht, und dort unsere Hilfe genauso dringend benötigt wird.
Die stetige Verschlechterung der sozialen Leistungen (im Land findet immer noch kein wirtschaftlicher Aufschwung statt) trifft vor allem alte Menschen und Kinder besonders schwer. In Absprache mit unserer Projektleitung in Kiew werden wir nun vorrangig arme Kinder in notleidenden Familien und hilfsbedürftige alte Menschen unterstützen. Beide Randbedingungen führen daher zukünftig natürlich, immer nach Rücksprache mit den Paten, zu erneutem Wechsel bei den Patenschaften.