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Familienhäuser Sozialzentrum "Das besondere Kind" Patenschaften
Verlassene Kinder Waisenhaus Lubny (Poltawa) Waisenhaus Vorzel

Familienhäuser

Dezember 2015: 10 Jahre Familienhaus Dizul


Familie Dizul mit ihren
beiden Kindern - 2008
Anfang diesen Monats hat die Vorsitzende einen Dankbrief (Auszug) der Familie Dizul erhalten, der nicht nur daran erinnert, dass das Familienhaus nun seit 10 Jahren erfolgreich arbeitet, sondern sich für die langjährige Hilfe durch unsere Paten bedankt.

Als die Familie begann, Waisenkinder aufzunehmen hatte sie zwei eigene Kinder. Die angenommenen Kinder wurden entweder adoptiert oder bei Volljährigkeit in die Selbständigkeit entlassen. Der Erfolg der Erziehung zeigt sich ganz besonders durch den engen Kontakt, den die "Kinder" auch nach dem Verlassen der beschützenden Familie noch halten.

17. Nov. 2014: Starthilfe für Familienhaus Donbass in Kiew

provisorischer, eingeschossiger Rohbau
Die Unterkunft
Walentina N. ist eine Frau, die bereits im Donbass ein "Familienhaus" gegründet hatte. Sie hat fünf Kinder im Alter von 9-13 Jahren aufgenommen, deren Eltern durch die Kämpfe zwischen Separatisten und Regierungstruppen ums Leben gekommen sind. Als die Kämpfe immer schlimmer wurden und die Lage aussichtslos, hat sie gemeinsam mit den Kindern ihre Wohnung und ihre Heimat verlassen und ist in einen Vorort von Kiew geflüchtet. Dort bewohnt sie jetzt eine baufällige und renovierungsbedürftige Unterkunft.
Da die Kinder keinerlei Papiere mehr besitzen, können sie nicht registriert werden und erhalten somit auch keine staatliche Unterstützung.
Wir haben diese Familie als neues "Familienhaus" in unser Programm aufgenommen und versorgen sie, wie die anderen Familienhäuser auch, mit monatlichen Lebensmittelpaketen.

Außerdem haben wir aus Spenden dringend benötigte Winterkleidung und Schuhe gekauft und der Mutter übergeben.

provisorisch errichtete Stockbetten für die Kinder
Das Kinderzimmer

1. Februar 2013: Neues aus dem Familienhaus Dizul

Unsere Vorstellungen von einem Familienhaus werden von diesen hochprofessionellen und dennoch liebevollen Eltern voll erfüllt. So berichtet Herr Dizul, dass sich ständig Änderun-
gen ergeben, die sich aber zum Wohl der Kinder auswirken.
Grundgedanke eines solchen Hauses ist, möglichst viele Kinder aus Waisenhäusern oder untragbaren Familienverhältnissen zu holen und ihnen ein Zuhause zu geben, bis sie entweder von anderen Eltern adoptiert werden, oder sie selbständig sind. Grundsätzlich dürfen Kinder, sofern sie noch lernen oder in der Ausbildung sind, bis zum 23. Lebensjahr in der Familie bleiben.

Ergebnisse:

  • Dima und Denis wurden von befreundeten Familien adoptiert. Adoptionsfamilien werden vorzugsweise aus dem Freundeskreis genommen, damit ist leichter nachzuvollziehen, dass es ich bei den neuen Eltern um verantwortungsbewusste und liebevolle Menschen handelt, und die Kinder mit der Pflegefamilie weiter in Kontakt bleiben können.
  • Nikolaj war so lange bei den Dizuls, bis er einen Beruf erlernt hat. Er ist inzwischen verheiratet, seine Frau erwartet ein Baby. Papa Dizul hat ihm geholfen, eine Wohnung in einem Wohnheim zu finden. Er kommt immer noch gerne zu den "Dizuls" nachhause.
  • Viktoria hat ein schweres Schicksal zu verkraften. Nachdem sie im Familienhaus jahrelang glücklich war, ist eine Tante aufgetaucht und hat das 13-jährige Mädchen zu sich genommen. Nach einem Jahr hat es sich die Tante anders überlegt und das Mädchen wieder weggegeben. Weil sie offiziell aus der Familie Dizul ausgeschieden ist, konnte sie nicht ohne weiteres wieder zurückkommen. Vater Dizul hat jetzt einen Antrag auf Wiederaufnahme gestellt. Viktoria kommt inzwischen täglich zum Essen und Schlafen zu ihren "Geschwistern".

Die Familie hat ständig 10 Kinder, wir unterstützen sie ausnahmsweise nicht mit Lebensmittelpaketen, sondern mit den dafür vorgesehenen Geldbeträgen aus Patenschaften. So können die Eltern selbst sparsam wirtschaften.

Besonders schön!

Durch sparsame Haushaltsführung und Nutzung von Sonderangeboten können monatlich immer wieder kleine Beträge eingespart werden. Damit werden sonntags Essen für die ganze große Familie organisiert, bei dem auch die bereits ausgeschiedenen Kinder teilnehmen können. So wird den Kindern die "Familie" für das eigene Leben ein wichtiger Begriff für Zusammenhalt und Gemeinschaft.

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Sozialzentrum "Das besondere Kind"

Juli 2016: Erneuerung notwendiger Ausstattung des Sozialzentrums
                 (Notunterkunft)

Mit einer großzügigen Spende einer Patin war es möglich, einen Teil der inzwischen durch die tägliche Abnutzung verschlissene Ausstattung auszutauschen bzw. zu verbessern. Neben einem praktikablen Handtuchtrockner, Wäschekörben, Duschvorhängen, Tagesdecken und Vorhängen konnten auch viele kleine Verbesserungen wie Ordnungsboxen u. a. praktische Kleinteile angeschafft werden. Damit kann der Standard aus der Zeit der Inbetriebnahme immer noch gehalten werden und ist ein großer Anreiz für das Personal als auch für die Kinder auf Ordnung und Sauberkeit zu achten. Die nachfolgenden Fotos zeigen einige der neuen Errungenschaften.

Duschvorhang
Handtuchtrockner

18. April 2015: Notunterkunft - neue Aufgaben

Die Sozialstation für behinderte Kinder (Notunterkunft) hat neue und zusätzliche Aufgaben übernommen und zeigt sich einmal mehr als unentbehrliche Einrichtung. Seit Monaten werden dort Binnenflüchtlingsmütter mit ihren behinderten Kindern aufgenommen und basismedizinisch versorgt. Sie können dort mit ihren Kindern für kurze Zeit Unterkunft finden, bis sie anderweitig Möglichkeiten finden, ein neues Leben außerhalb ihrer Heimat, dem Osten der Ukraine, zu beginnen.
Das medizinische Fachpersonal in der Sozialstation betreut und behandelt, in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderkrankenhaus Nr. 1 sowohl die Kinder, als auch deren Mütter und steht ihnen beratend bei. (Fotos)

Januar 2014: Umbenennung der "Notunterkunft - Das besondere Kind"
in "Sozialzentrum - Das besondere Kind"

Der Begriff "Notunterkunft" ist etwas irreführend und gibt im Grunde nicht die Aufgabe wieder, die diese Einrichtung erfüllt, nämlich die einer Kurzzeitpflegeeinrichtung. Da auch dies kein sehr eingängiger Begriff ist und in ukrainischer Sprache nur umschrieben werden kann, hat der Samariter-Bund Kiew sich entschieden, diese bewährte Einrichtung in
"Sozialzentrum - Das besondere Kind"
umzubenennen. In unserer Website wird nur auf den aktuellen Seiten die Namensänderung durchgeführt, weil eine rückwirkende Änderung aller Einträge sehr aufwändig ist.

19. Dezember 2012: Nikolausbesuch in der Notunterkunft und im Krankenhaus  (Fotos)

Kind in Hochstuhl mit Strickpullover Strickmütze
Auch dieses Jahr konnte der Samariterbund Kiew mit unserer Unterstützung die Kinder im Krankenhaus und in der Notunterkunft mit einem Nikolausbesuch wieder erfreuen.

Er konnte jedem Kind ein kleines Lebkuchenhaus geben und Kinderbekleidung, Wolldecken, Strickpullis und Wollmützen austeilen.
Diese Hilfe kommt gerade rechtzeitig, denn in Kiew liegt zur Zeit nicht nur viel Schnee, sondern die Teperaturen liegen schon im zweistelligen Minusbereich.

18. August 2011: Erweiterte Therapiemöglichkeit für die behinderten Kinder

Mit Unterstützung von "Brücke nach Kiew" konnten erweiterte Möglichkeiten für die Therapierung im Freien geschaffen werden. Für die Kinder bietet der Aufenthalt im Freien eine Bereicherung und ermöglicht wichtige Erfahrungen. Vor allem ist sie eine Abwechslung zum ständigen Aufenthalt in den Räumen der Notunterkunft.
(Fotos: Therapieeinrichtung im Freien)
Des weiteren können die Eltern mit ihren Kindern auch einmal im Freien spielen, was für die psychische Entwicklung der Kinder nicht unerheblich ist.

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Patenschaften

25. Mai 2017: Ein kleiner Zwischenbericht

Im Februar konnten wir wieder einen Paten in unseren Reihen begrüßen, der eine dauerhafte Patenschaft für eine alleinerziehende Mutter mit ihrer schwer-
behinderten, 8-jährigen Tochter Olga übernahm. Herzlich willkommen, lieber Pate und vielen Dank!
Auch dies ist wieder nur ein Fall von vielen. Aus verständlichen Gründen veröffentlichen wir Fotos von kranken und behinderten Kindern nur selten und nur dann, wenn die Betroffenen ausdrücklich zustimmen. Es kostet den Eltern oft große Überwindung, wenn ihre Armut veröffentlicht wird.
Zur Erinnerung: Die Hilfe kommt bei den ausgewählten Bedürftigen immer noch zu 100 % ohne Abzug von Verwaltungskosten an. Dass dies alles möglich ist, verdanken wir unseren Paten und Spendern, aber auch den Vereinsmitgliedern.
An alle hier wieder einmal "Herzlichen Dank"!

31. Mai 2016: Hilfe für kinderreiche Familie - wer hilft mit?

Eine Kiewer Familie mit 5 Kindern im Alter zwischen 1 und 13 Jahren leidet Not und ist auf Hilfe angewiesen. Die Mutter erhält für alle Kinder insgesamt 150 € Sozialhilfe, der Vater findet trotz großer Bemühungen keine regelmäßige Arbeit. Die 10-jährige Anna leidet unter schwerer Arthritis, kann kaum gehen und braucht Medikamente.
Wir wollen die Familie mit monatlich zwei Lebensmittelpaketen, bestückt mit Grundnahrungsmitteln im Wert von je 12,50 €, unterstützen. Das sind 25 €, für uns vielleicht einmal "Pizza-Essen" oder ein Kinobesuch, für diese Kinder aber Grundlage für ein gesundes Wachstum. Auf dem Foto sieht man die Kinder, für uns ein wenig herausgeputzt, mit einem kürzlich gespendeten Kinderwagen, in dem der kleine Alexej schläft.
Wenn Sie helfen wollen, können Sie eine Patenschaft für diese Familie übernehmen, aber auch Einzelspenden sind sehr willkommen. Informationen finden Sie unter dem Button in der Fußzeile "So können Sie helfen" oder, wenn Sie sich vorher persönlich informieren wollen, finden Sie Angaben zur Erreichbarkeit der Vorsitzenden unter dem Button "Kontakt".

04. Juli 2014: Familienschicksale

In unserer Projektbeschreibung haben wir dargestellt, wie die Empfänger unserer Hilfe ausgewählt werden. Aus einem der nachfolgenden Dankschreiben an zwei unserer Paten schildert eine Mutter (Swetlana) den Weg, wie sie die für sie und ihre kleine Tochter lebensnotwendige Hilfe gefunden hat.
Der zweite Brief beschreibt die verzweifelte Lage einer 80 Jahre alten Mutter (Alla).

Die vollständigen Namen wurden zum Schutz der Persönlichkeit aus den Briefen gelöscht. Wir wissen, dass das keine Einzelschicksale sind und die Unterstützung unserer Paten immer wieder dringend gebraucht wird.

5. Januar 2010: Pulloveraktion Weidenkopf

Kinder mit Pullover von Weidenkopf
Seit vielen Jahre strickt Frau Monika Weidenkopf für die Kiewer Kinder Pullover und Mützen. So können auch zum Jahresende 2009 mit einer Spedition, rechtzeitig zum bevorstehenden Winter, wieder viele Pullover nach Kiew geschickt werden. Viele Kinder freuen sich über die warmen und schicken Pullover und Mützen.

September 2011: Veränderung der Schwerpunkte unserer Hilfe in Kiew

Bedingt durch den Umzug des Samariterbundes Kiew in den Stadtteil Obolon und die eingeschränkten Zuliefermöglichkeiten in den ursprünglichen Bereich, verlagert sich der Versorgungsschwerpunkt. Für die weiten Fahrten in das ursprüngliche Versorgungsgebiet fehlen Fahrzeuge sowie Fahrer. Dabei ist anzumerken, dass auch im Stadtteil Obolon, dem neuen Standort des Samariterbundes, große Armut herrscht, und dort unsere Hilfe genauso dringend benötigt wird.
Die stetige Verschlechterung der sozialen Leistungen (im Land findet immer noch kein wirtschaftlicher Aufschwung statt) trifft vor allem alte Menschen und Kinder besonders schwer. In Absprache mit unserer Projektleitung in Kiew werden wir nun vorrangig arme Kinder in notleidenden Familien und hilfsbedürftige alte Menschen unterstützen. Diese neuen Festlegungen werden daher zukünftig natürlich zu gelegentlichen Wechsel bei den Patenschaften führen, jedoch immer im Benehmen mit den Paten.

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Verlassene Kinder

20.12.2011: Bescherung "Verlassene Kinder" im Krankenhaus Nr. 1

Besonders schön war auch eine Initiative einer Frauengruppe aus dem oberpfälzischen Berngau, die den Erlös eines Weihnachts-Benefizmarkts für die Verschönerung der Station für verlassene Kinder im Kinderkrankenhaus Nr. 1 gespendet haben. Wir haben damit dringend benötigte Bettwäsche/-decken, Namenstafeln und etwas Spielzeug gekauft.

Vom Restbetrag kaufte die Projektleiterin Material und fand Studenten, die die Wände fröhlich gestalteten. (Fotos 20.12.2011)

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Waisenhaus Lubny (Poltawa)

04. Sept. 2016: 10 Jahre Hilfe für Kinder in Lubny

Der Besuch am 04. September war zugleich ein kleines Jubiläum. Es sind nun 10 Jahre, in denen der Verein "Brücke nach Kiew" das Waisenhaus bei der Finanzierung der Verpflegung der Kinder unterstützt.
Auf Grund der großen Not und des außerordentlichen Engagements des Ehepaares Below wollte man die Kinder nicht im Stich lassen und hat jedem Kind einen Paten zugeteilt. Wer erinnert sich nicht noch an den erschütternden Bericht über die kleine Polina vom September 2007.

Das Julius-Itzel-Kinderhaus
Das Julius-Itzel-Kinderhaus
Begonnen mit der Finanzierung der Möblierung zum Start des Kinderheims wurden neben der Verpflegung im Lauf der Jahre immer wieder Kleidung, Bettwäsche und vieles mehr mit Spenden finanziert. Ein großer Teil der Spenden wurde von der Itzel-Stiftung zur Verfügung gestellt. Aus Dank und auch als Anerkennung für die Unterstützung wurde das kürzlich errichtete Unterkunftsgebäude für die älteren Kinder nach dem Gründer der Stiftung als "Julius-Itzel-Kinderhaus" benannt.

Um dem Jahrestag einen besonderen Glanz zu verleihen, hat der Leiter des Waisenhauses den Bürgermeister von Lubny, dessen Frau, die zugleich die Vorsitzende des Samariter-Bundes Poltawa ist, und die Leiterin des Jugendamtes der Stadt zu einer Pressekonferenz eingeladen.
Die Gäste aus München konnten sich zum wiederholten Male vom Engagement des Ehepaares Below und der überaus persönlichen und familiären Betreuung der Kinder überzeugen.

Ansteckplakette
Ansteckplakette
Herr Below hat sich aus diesem Anlass ausdrücklich bei allen Spendern bedankt, die die Erfolgsgeschichte dieser Einrichtung erst möglich gemacht haben. Bei diesem Besuch der Vorsitzenden und Herrn Schmitt-Thiel, der sich seit Jahren ganz besonders für die Spendenakquise einsetzt, übergab Herr Below neben kleinen Geschenken eigens gestaltete Plaketten, die diesen Anlass dokumentieren.

19. April 2016: Tätigkeitsbericht aus Lubny

Nachdem schon längere Zeit keine aktuellen Informationen zum Waisenhaus "Hoffnung" zur Verfügung standen, können wir nun einen interessanten Tätigkeitsbericht der Leitung des Waisenhauses vorlegen:

Zentrum für soziale Rehabilitation von Kindern "Nadia" ("Hoffnung") wurde 2007 durch den Samariterbund Poltawa mit Unterstützung des Samariterbundes der Ukraine (Kreisverband Kiew) und des Vereins "Brücke nach Kiew" (Vorsitzende Elisabeth Hölzl) gegründet.
Die Einrichtung wurde ursprünglich für 16 Kinder geplant. Zurzeit (April 2016) wohnen in unserem Kinderzentrum 22 Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren: 12 Jungen und 10 Mädchen, 3 Kinder haben eine Behinderung. Die Wohnräume in unserem Haus sind momentan stark überbelegt.
Unser Zentrum nimmt Kinder aus der Region Poltawa aber auch aus den anderen benachbarten Regionen auf. In der letzten Zeit werden wir immer häufiger angefragt, ob wir Kinder von Binnenflüchtlingen, die aus den Kriegsgebieten kommen, aufnehmen können.

Alle Kinder, die bei uns aufgenommen werden, weisen Defizite im Sozialverhalten auf. Typisches Störungsbild: Entwicklungsrückstand, Verhaltensprobleme, Erziehungs- und Lernrückstand. Während des Aufenthalts in unserem Kinderzentrum werden die Kinder betreut und gefördert, so dass die genannten Probleme erfolgreich behoben werden.

In den vergangenen Jahren konnten in unserem Kinderzentrum 125 Kinder sozial wiedereingegliedert werden. 25 Kinder davon wurden adoptiert, alle anderen konnten in ihre Familien rückgeführt werden. Dies ist oft nach eingehenden Gesprächen mit leiblichen Eltern durch geschulte Kräfte möglich. Aber auch nach der Rückführung werden die Kinder durch unser Zentrum betreut.

Die Kinder bekommen bei uns fünfmalige Verpflegung pro Tag. Dabei geht es um Aufbaukost, die der Verpflegung in einer Heilstätte ähnlich ist. Sämtliche Tätigkeiten und Leistungen unseres Zentrums, einschließlich Verpflegung für Kinder, werden ausschließlich mit Mitteln von Wohltätern finanziert.
Dabei sind nur Mittel, organisiert von Herrn Schmitt-Thiel über den Verein "Brücke nach Kiew" auf Dauer sichergestellt - finanzielle Hilfe für Verpflegung unserer Kinder, die 47% des Verpflegungsbedarfs deckt.
Darüber hinaus hilft unsere Einrichtung Familien mit Kindern, die in eine schwierige Lebenslage geraten sind. Seit Jahren bekommen 20 Kinder monatliche Lebensmittelpakete, die der Verein "Brücke nach Kiew" finanziert.

Angesichts der misslichen wirtschaftlichen Lage im Lande, die sich weiter verschlimmert, und der Kriegshandlungen in der Ostukraine, wenden sich an uns immer mehr Familien, die ihren Kindern keine Grundversorgung mehr sichern können.

 Rohbau des Erweiterungsbaus
Rohbau
Da unser Haus jetzt schon überbelegt ist und immer mehr neue Kinder aufgenommen werden sollen, hat der Samariterbund Poltawa mit dem Bau eines weiteren Hauses auf dem Gelände des Kindezentrums begonnen. Zurzeit sind die Bauarbeiten zu 65% fertig.
Das Haus, wo unsere Kinder derzeit untergebracht sind, ist renovierungsbedürftig: das Dach muss renoviert, die Wände neu verkleidet (zwecks Wärmeisolierung) und die Heizung neuinstalliert werden (Ersetzung von alten Heizrohren und Heizkörpern).

Die Erfolge, die das Ehepaar Below zusammen mit ihren Mitarbeitern erzielen, sind bewundernswert und zeigen auch, dass die Hilfe für die Kinder und Jugendlichen nicht nur notwendig, sondern auch eine gute Investition ist: HERZLICHE GRATULATION!!!
Die folgenden Bilder zeigen, dass die Kinder liebevoll versorgt werden:

Geburtstagsffeier für eines der Kinder
Der Geburtstag ist für jedes Kind
ein wichtiger Tag

Mai 2014: Geschafft!!!

Seit mehr als einem Jahr bemühte sich Herr Below, einen Ersatz für den veralteten Transporter zu beschaffen. Für das vorhandene Fahrzeug wurde ihm wegen unzähliger technischer Mängel die Zulassung entzogen.

Nur aufgrund seiner intensiven Bemühungen bekam er nochmals eine befristete Fahrerlaubnis, weil er sonst keine Möglichkeit gehabt hätte, die Kinder des Waisenhauses in die Schule oder z.B. zu einem Arztbesuch zu bringen.
Mit Unterstützung von Herrn Schmitt-Thiel, der Itzel-Stiftung, der Jüdisch-Messianischen Gemeinde Hannover und mit weiteren Spenden, aber auch durch unseren Verein war es nun möglich, die notwendigen Finanzmittel zu überweisen.
Dank seines Organisationstalents konnte Herr Below innerhalb kürzester Zeit ein geeignetes, wenn auch nur gebrauchtes, aber gut erhaltenes Auto erwerben. Nun sind sowohl er, als auch die Kinder überglücklich, dass die monatelange Zitterpartie beendet ist und die Transportaufgaben für das Waisenhaus wieder uneingeschränkt erledigt werden können.

In einem Dankschreiben an "Brücke nach Kiew" bittet er, allen Spendern seinen Dank zu übermitteln.

Sept 2013: Bericht und Infos zum Waisenhaus

Anläßlich des Besuchs am 7. September hat der Leiter des Waisenhauses der Vorsitzenden zwei Zusammenstellungen übergeben. In der Mappe "Wir bedanken uns bei unseren deutschen Partnern für die Unterstützung" beschreibt er Kinder, die im Waisenhaus lebten und zwischenzeitlich adoptiert wurden. Diese Aufstellung enthält auf der zweiten Seite auch eine Information, was seit Beginn 2007 bis heute alles geleistet wurde. Eine bravouröse Arbeit der Waisenhausleitung, die sie zusammen mit ihren Helfern und zum Teil auch mit Unterstützung ihrer jugendlichen Heimbewohner geleistet haben.
In einer zweiten Mappe "Geschichten von Kindern" erzählt er, wie die Kinder ins Waisenhaus gekommen sind und wie sie sich entwickeln.
Das sind Informationen, welche weitgehende Rückschlüsse auf die Arbeit und Leistung der Belegschaft des Waisenhauses zulassen.

7. November 2013: Hilferuf vom Waisenhaus "Lubny"

Liebe Freunde

ich wende mich an Sie mit der Bitte um Hilfe, weil unser Waisenhaus sich momentan in einer ausweglosen Situation befindet.
In der letzten Zeit sind die Preise für Lebensmittel drastisch gestiegen
für das Fleisch um 17 %
für den Fisch um 18 %
für die Eier um 50 %
für Milchprodukte um 11 %.
Außerdem hat eine Mißernte eine Erhöhung der Preise für Obst und Gemüse verursacht
für Kartoffeln um 110 %
für Zwiebeln um 400 %
für Karotte und rote Bete 30 %
Brennholz ist auch um 18% teuerer geworden.

Der durch den Staat erhöhrte Mindestlohn stellt uns vor weitere Schwierigkeiten, denn unsere Finanzreserven sind ohnehin zu knapp. Ohne finanzielle Unterstützung muss der Betrieb unseres Waisenhaus in kurzer Zeit einfach eingestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen
und Hoffnung

W. Below

Den Brief hat der Leiter des Waisenhauses mit einer Kostenaufstellung ergänzt und damit die Dramatik verdeutlicht, in der sich das Waisenhaus befindet. Nachdem wir aus den jährlichen Besuchen die Situation und auch den Kampf des Ehepaares Below um und für das Waisenhaus kennen, ist es umso erschütternder, dass hier ein selbstloses Engagement zu scheitern droht.
Um die Betriebskosten zu senken, hat Herr Below schon vor einiger Zeit einen eigenen Brunnen gebaut. Nur im Winter muss er ihn ausser Betrieb nehmen, weil er einfriert. In diesem Zeitraum muss das Wasser aus dem öffentlichen, allerdings kostenpflichtigen Netz entnommen werden. Zudem droht ihm die Sperre der elektrischen Versorgung, wenn er nicht in kürzester Zeit die erforderlichen Vorauszahlungen leistet. Eine Stromsperre bedeutet, keine Heizung und keine Küche betreiben zu können.
Entsprechend seiner Aufstellung sind für ein Jahr und bei sparsamsten Betrieb ca. 3.200 € erforderlich. Wir suchen Hilfe, vielleicht kennen Sie jemanden, der bereit wäre, uns beim Unterhalt dieses Waisenhaus tatkräftig zu unterstützen. Es darf doch nicht sein, dass eine jahrelang erfolgreich betriebene Einrichtung (siehe auch "Bericht zu den Waisenkindern" und "Bericht zu adoptierten Kindern") wegen einer aus unserer Sicht letztlich geringfügigen Summe seine schutzbedürftigen Kinder wieder sich selbst überlassen muss.

Januar 2013: Warme Betten für unser Waisenhaus

Anlieferung der Bettwäsche
Die Betten werden angeliefert
Nach sieben Jahren waren die Bettdecken, Kissen und die Bettwäsche im Waisenhaus Lubny, die bereits als Billigware gekauft wurden, verbraucht und wärmten bei den kalten Wintern in der Ukraine nicht mehr. Die Zimmer sind wegen immer wiederkehrender Sparmaßnahmen kaum geheizt, Hilfe war hier dringend nötig.

Dank Spenden von "Brücke nach Kiew" konnten alle 22 Betten neu ausgestattet werden. Von einer heimischen Firma wurden je 22 Bettdecken und Kissen und 44 Garnituren Bettwäsche gekauft. Die Kinder sind glücklich und fühlen sich in der wunderschönen Bettwäsche sichtlich wohl.

Jetzt ist es wieder richtig kusschelig
Ein neues Bett ist etwas Schönes

Zeitungsmeldung vom 22.03.2012

Die erfolgreiche Arbeit, die auch mit Unterstützung durch unseren Verein in diesem Waisenhaus geleistet wird, hebt auch ein Artikel der Zeitung "Nachrichten Gebiet Poltawa" (Übersetzung des Artikels). hervor.

Jahresbericht 2011(zum Bericht)

Der Leiter des Waisenhauses hat für 2011 erstmals einen Jahresbericht erstellt, in dem die Verwendung der Mittel des Vereins "Brücke nach Kiew e.V." gesondert dargestellt werden. Die Ergebnisse, die mit den Geldern des Vereins, durch den persönlichen Einsatz von Herrn Schmitt-Thiel und der Itzel-Stiftung erzielt wurden, sind sehr beeindruckend. Sie sprechen aber auch für das Engagement und die Arbeitsleistung des Ehepaars Wjatscheslaw und Lydia Below, die die Mittel im Sinne unserer Zielsetzung verwenden (Umrechnung für die Zahlen im Bericht: 10 UHA [Griwna] entspricht etwa 1 €).

September 2007: Die kleine Polina und ihr Bruder

Polina hat mit ihrem Bruder drei Jahre in einem Schweinestall gelebt, die Eltern haben sie dort zurückgelassen und sind verschwunden. Polina konnte nicht sprechen und nur nach dem Vorbild der Schweine mit dem Mund aus einem Behälter essen. Im Heim "Hoffnung" sind sie in guten Händen und machen große Fortschritte.

Waisenhaus Vorzel

30. Mai 2014: Sommerschuhe für die Kinder in Vorzel


Eine Auswahl der Schuhe ..."

Im Rahmen einer kleinen vorgezogenen Feier zum "Tag der Kinder" (01. Juni) wurden heute den Kindern im Waisenhaus Vorzel von unseren Kiewer Partnern noch ca. 50 Paar neue Sommerschuhe übergeben.
Auch diese konnten noch aus dem Kontingent der Berngauer Spendenaktion vom letzten Jahr finanziert werden. Nachdem der Samariter-Bund Kiew die Übergabe der Schuhe noch mit einer Zugabe von Bananen und Äpfeln ergänzt hatte, war die Freude der Kinder riesig.

Es geht nicht ohne Anprobieren, ... aber dann ist die Freude groß

14. Febr. 2014: Strumpfhosen und Winterschuhe für Vorzel

Bei den Besuchen im Waisenhaus durch den SB Kiew wurde offensichtlich, dass es auch an festem Schuhwerk und Strumpfhosen mangelt. Mit der großzügigen Spende der Berngauer Frauen war es möglich, auch hier Abhilfe zu schaffen und 37 Paar Schuhe und 58 Strumpfhosen für die Kinder zu übergeben. Die strahlenden Gesichter der Kinder sind das schönste Geschenk für die Helfer aus Deutschland.
Aber auch die engagierte Mitarbeiter des Waisenhauses freuen sich, nun ihre Kinder winterfest einkleiden zu können. Sie sind überaus dankbar für die gesamte Hilfe, die sie über und durch die Vermittlung von "Brücke nach Kiew" erfahren und bedanken sich herzlichst in einem als Urkunde gestalteten Briefbei allen, die zur Unterstützung ihrer Kinder beitragen.

24. Jan. 2014: Anoraks für die Kinder im Waisenhaus Vorzel

Heute konnten unsere Partner in Kiew an die Kleinen im Waisenhaus Vorzel insgesamt 50 Anoraks und Schneeanzüge verteilen. Diese Winterbekleidung konnte aus Spenden der Berngauer Frauengruppe finanziert werden, die uns seit Jahren tatkräftig unterstützt. Sie kam gerade zur rechten Zeit, denn in Kiew herrschen zurzeit Temperaturen bis zu -25 °C.

Die Freude bei den Kindern war riesengroß, das größte Hallo bei den ganz Kleinen riefen aber die Gummibärchen hervor, die als kleine Beigabe ausgeteilt wurden.

Kleinkind mit Schneeanzug
Jetzt können wir auch draußen spielen

12. Dez. 2013: Bescherung im Waisenhaus Vorzel

Der Besuch im September dieses Jahres hat auch deutlich erkennen lassen, dass es auch an Winterkleidung mangelt.
So kamen die Strickpolluver, -mützen und -handschuhe einer Frauengruppe aus Berngau und einer Münchner Schwesternschaft gerade recht, um sie auch noch zu Beginn des Winters im Zusammenstellung des Geschenkkörbchens für Waisenhaus Vorzel Waisenhaus als "Nikolausbescherung" am 12. Dezember zu übergeben. Es war die allererste Spendenaktion in diesem Waisenhaus (Fotos zum 12.12.2013). Die Freude bei den Kindern wie auch bei der Leitung des Waisenhauses war übergroß.
In einer zweiten Aktion am 18.12. konnten für die Kinder auch kleine Weihnachtspäckchen (auf Wunsch der Waisenhausleitung keine Schokolade sondern Obst) verteilt werden (Fotos vom 18.12.2013).

Und so entstand das neue Projekt:

6. Sept. 2013: Besprechung mit der Leitung des städt.Waisenhauses Vorzel

Es wurde nun sowohl zwischen dem Samariterbund Kiew und Brücke nach Kiew e.V., als auch zwischen dem Samariterbund Kiew und der Waisenhausleitung schriftlich vereinbart, dass der zur Verfügung gestellte Zuschuss für die Beschaffung von Molkereiprodukten als Ergänzung der spärlichen Mahlzeiten verwendet wird. Die Vertreter der beiden Organisationen konnten sich bei ihrem ersten Besuch am 06.09. einen Eindruck vom Zustand und der Führung des Waisenhauses machen. Insbesondere konnten sie feststellen, dass sowohl die Waisenhausleitung als auch das Personal, trotz finanzieller Engpässe höchst engagiert arbeitet, und vor allem sehr dankbar für die nun zu erwartende Unter- stützung sind. Die Räume des Waisenhauses sind sehr sauber, allerdings ist das Mobiliar veraltet und weist deutliche Mängel auf.
Die Fotoserie vermittelt einen Einblick in das Waisenhaus.

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