Um Ihnen das Auffinden von Aktionen zu erleichtern, wurden diese in drei Gruppen aufgeteilt:

Weihnachtsbescherungen Unterstützung bei medizinischen Notfällen Sonstige Hilfsaktionen

Weihnachtsbescherungen

18.12.2015: Weihnachtsbescherung im Kinderkrankenhaus Nr. 1

Am 18. Dezember haben wir im Kinderkranken- haus Nr. 1 eine Nikolausaktion abgehalten. Inzwischen ist es schon eine kleine Tradition, den kranken Kindern einmal im Jahr eine Freude zu bereiten.
Die Versorgung im Krankenhaus ist aufgrund der leeren Kassen der städt. Behörden äußerst beschränkt, es gibt außer den nötigsten Behand- lungen kaum Erleichterung für die täglichen kleinen Wünsche und Wehwehchen. Deshalb haben wir wieder jedem Kind ein kleines Präsent, diesmal in Form eines kleinen Kartonbäumchens, gefüllt mit ein paar Süßigkeiten übergeben. Die kleinen Patienten haben diesen Tag genossen und für ein paar Stunden Schmerzen und Traurigkeit vergessen. (weitere Fotos)

19. Dez. 2013: Weihnachtsaktionen des Samariter-Bundes Kiew

Wie alljährlich wurden an 430 Kinder, davon 300 im Kinderkrankenahaus Nr.1 sowie an weitere 80 geistig- und körperbehinderte Kinder anderer Einrichtungen und in unserer Notunterkunft "Das besondere Kind" , kleine Geschenkkörbchen verteilt. Die Aktion wurde wieder von unserem Verein ermöglicht.

beschenkter Junge in der Notunterkunft
In der Sozialstation
"Das besondere Kind"

15. Dez. 2011: Nikolaus-Bescherung im Kindergarten Nr. 485 und 582

Nachdem es gerade in Kindergärten und Kinderheimen eine Vielzahl an bedürftigen Kindern gibt, hat unsere Projektleiterin im Stadtteil Rosanovka von Kiew zwei davon für die dies- jährige Weihnachtsbescherung ausgewählt. Den Kindergarten Nr. 485 mit 17 taubstummen und den Kindergarten Nr. 582 mit 65 schwerhörigen Kindern.
Taubstumme Kinder mit strahlenden Augen über die Geschenke
Die Eltern (Invaliden / arbeitslos / krank) leiden meist selbst größte Not. Alle Kinder bleiben während der Woche im Heim, und nur wenige kön- nen das Wochenende zu Hause verbringen. Die Projekt- leiterin war über den Zustand, - und sie hat schon viel Elend gesehen , zutiefst erschüttert.

(Fotos Nikolausbescherung 2011 in zwei Kindergärten)

2. Dez. 2011: Wohlfahrtsaktion für behinderte Kinder

Alljährlich lädt die Stadt Kiew 2000 körperlich und geistig behinderte Kinder am "nationalen Tag der Invaliden" zu einer Zirkusvorstellung ein. Nachdem die Stadt unter extremer Finanznot leidet, wären die sonst üblichen kleinen Geschenke dieses Jahr ausgeblieben. Die Stadtverwaltung Kiew hat sich daher mit der Bitte um Unterstützung an unseren Verein "Brücke nach Kiew" gewandt und konnte mit einer außerordentlichen Spende unseres Vereins für jedes Kind ein kleines Geschenk beschaffen. Es war ein kleiner, mit Süßigkeiten und der Weihnachtsgeschichte gefüllter Karton in Buchform.

Rollstuhlfahrer vor der Treppe zum Zirkus
Die Beschaffung und Verteilung, und gleichzeitig die Betreuung der Kinder und deren Angehörigen hat der Samariterbund Kiew für "Brücke nach Kiew" über- nommen. Die Veranstaltung erforderte den Einsatz aller Helfer des Samariterbundes, um die Kinder, ein großer Teil in Rollstühlen oder gehbehindert, in den Zirkusbau zu bekommen. Die strahlenden Kinderaugen waren der schönste Lohn für all die Mühen.

(Fotos Wohlfahrtsveranstaltung Dez. 2011)

28. Dez. 2010: Weihnachtsbescherung in der Onkologie

Am 28.12.2010 führt der Samariter Bund Kiew, finanziert mit Spendenmitteln unseres Vereins, auch eine kleine Bescherung der schwerkranken Kinder in der Onkologie durch. Jedes Paket hat einen Wert von 26 € und enthält in Absprache mit den behandelnden Ärzten vorwiegend vitaminreiches und hämoglobinbildendes Obst, sowie eine Dose Kekse und ein kleines Kuscheltier. Diese Aktion ist auch eine großzügige Freude für die Eltern dieser Kinder, die bereits alles verkauft haben, um ihren Kinder eine Behandlung im Krankenhaus zu ermöglichen.

23. Dez. 2010: Weihnachtsbescherung im Kinderkrankenhaus Nr.1

Kind auf Krankenbett Kindergruppe mit Angehörigen Krankenschwester am Kinderbett

Am 23.12.2010 besuchen die Mitarbeiter des SB Kiew 300 kranke Kinder im Krankenhaus Nr.1 und bringen mit den bescheidenen Päckchen eine kleine Freude, und die Augen der Kinder zum Leuchten. Wegen der Grippe-Quarantäne können die Kinder die Stationen allerdings nicht verlassen. Viele Kinder können nicht fotografiert werden.

29. Dez. 2009: Weihnachtsbescherung im Kinderkrankenhaus Nr. 1

Bettlägriges Kind mit Geschenk
Wie jedes Jahr, haben wir auch Weihnachten 2009 kleine Weihnachts- geschenke gekauft, und sie am 29.12. im Krankenhaus Nr.1 an 240 kranke Kinder verteilt. Für die kleinen Patienten war es eine große Freude und hat viele Augen zum Leuchten gebracht.

zum Seitenanfang ⇑

Unterstützung bei medizinischen Notfällen

April 2017: Erinnerung an eine erfolgreiche Aktion

Im September 2011 hat unser Verein
Bogdan heute
die Operation einer Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte für den damals kleinen Bogdan Schwatz finanziert. Er konnte zum damaligen Zeitpunkt nur flüssige Nahrung zu sich nehmen.
Nach der Operation bestand auch Hoffnung, dass ihn Pflegeeltern aufnehmen würden, die Hoffnung hat sich leider zerschlagen.
Heute lebt er immer noch im Waisenhaus in Lubny, aber er ist ein lebenstüchtiger Junge, wie das Foto zeigt, das vor wenigen Wochen gemacht wurde.
Es ist einfach schön zu sehen, dass einem kleinen Jungen geholfen werden konnte.

Dez. 2016: Weihnacht für Polina

Erneut hat uns ein beeindruckender Dankbrief mit Bildern von Polinas Mutter erreicht: Polina freut sich über einige kleine Geschenke und was besonders berührend ist, dass nun nach all den schmerzhaften Operationen allmählich der Normalzustand ihrer Kiefer hergestellt werden konnte. Dennoch bedarf es noch vieler Behandlungen und Therapien, um die vollständige Funktionalität der Kiefer zu erreichen. (siehe Beginn der Aktion 2013und 2015)
Es ist nicht nur ein Erfolg der Paten, sondern auch des Muts und der Zuversicht von Polina und ihrer Mutter.

16. Sept. 2016: Polina ist nun ein Schulkind

Heute hat uns die Nachricht erreicht, dass Polina zu ihrer und ihrer Mutter Freude am 1. September in die Schule aufgenommen worden ist und nun wie ihresgleichen am Schulleben teilnehmen kann. In einem Schreiben an die großzügigen Spender ist nicht nur unendliche Dankbarkeit, sondern auch Stolz über das Erreichte herauszulesen. Wer den Werdegang bisher verfolgt hat, weiß, dass nicht nur die großzügigen Spender und das Können der Ärzte zum Erfolg beigetragen haben, sondern auch die feste Überzeugung der Mutter, dass alles gut werden wird, und vor allem das Durchhaltevermögen von Polina!

Ihr Stolz - die Schultasche


Nach der Schule ein kleiner
Spaziergang im Park

29. Juli 2016: Eine Erfolgsgeschichte!

Wie Sie sich vielleicht erinnern, haben wir Ende 2013 vom tragischen Schicksal der kleinen Polina erfahren. Mit der ersten von unserem Verein finanzierten Operation konnten wir dem Mädchen das Überleben sichern. (siehe bitte auch den Beitrag vom Dezember 2013)

Polina nach der Operation freut sich über die Schultasche, die sie hofft, bald zu brauchen
Polina nach der zweiten Operation

Heute hat uns ein sehr berührender Brief ihrer Mutter errreicht, der erschütternd schildert, was das Kind über sich ergehen lassen musste. Der Erfolg der Medizin eröffnet dem Mädchen eine Zukunft auf ein normales Kinderleben. Lesen Sie selbst, sie können den Brief hier als PDF-Datei öffnen. Die beiden nachfolgenden Bilder lassen erahnen, dass dies die schwierigste Operation war, die die kleine Polina über sich ergehen lassen musste und was das alles für ihre Mutter bedeutet hat und noch bedeutet.

Polina kann jetzt den Mund schließen, auch wenn die Nachwirkungen der schweren Operation noch sichtbar sind
So sieht sie heute aus

21. Oktober 2015: Polina Proschina zurück aus Moskau

Nach der Rückkehr aus Moskau hat die Mutter von Polina in zwei Briefen über den augenblicklichen Stand nach der Opreation in Moskau berichtet. Die Übersetzungen der wichtigsten Passagen finden Sie nachstehend. Sie bedürfen keiner weiteren Ergänzung.


Brief vom 19.10.2015

"... Ziel der Operation war es, den Knochen um 2 cm jeweils auf den Seiten zu züchten. Das hat nun gut geklappt! Ich hatte mir große Sorgen gemacht, denn es ging ja um einen ziemlich komplizierten Eingriff und es konnte auch nach der OP jederzeit was schief gehen. Die eingebaute Mundapparatur ist leicht zu brechen und die Ärzte haben uns deshalb gewarnt, dass wir aufpassen sollen - Polina darf nur auf dem Rücken liegen und schlafen, sonst kann die Mundapparatur leicht von dem tief im Kiefer eingebauten Teil abspringen - dies würde die Notwendigkeit einer wiederholten OP mit sich bringen. Das haben wir nun geschafft. Sie darf zwar nur breiige Kost aufnehmen und muss immer noch nur auf dem Rücken schlafen - so muss es ein halbes Jahr dauern. Das sind aber nur vorübergehende Strapazen. Am wichtigsten ist das angestrebte Ergebnis! ...

In 7-8 Monaten muss eine weitere OP durchgeführt werden, genauer gesagt geht es um zwei Operationen, die auf einmal unter einer Betäubung durchgeführt werden: erstmal werden die Distraktoren entfernt, anschließend wird die Osteotomie an dem Unterkiefer durchgeführt. Dabei soll der Biss endgültig korrigiert und der Kiefer an der richtigen Stelle mittels kleiner Titanschrauben fixiert werden. Unser Chirurg sagte, dass Polina nach dieser OP den richtigen Biss haben wird. Sie wird auch den Mund richtig schließen, kauen und gut sprechen können. Drauf warten wir mit Ungeduld!..."


Brief vom 07.10.2015:

"... Bis jetzt hat Polina 2 komplizierte Operationen durchgemacht, die zum Glück erfolgreich ausgegangen sind.
Polina und ich sind endlich wieder zuhause. Die Distraktion ist vorbei. Die Apparatur wurde auf die maximale Breite eingestellt. Polina geht es einigermaßen gut. Damit sich der gezüchtete Knorpel nicht verformt, muss sorgfältig aufgepasst werden, dass Polina nicht stürzt, dass sie nicht auf den Seiten schläft und keine feste Nahrung aufnimmt. Nachts muss ich ein- oder zweimal pro Stunde erwachen, um Polina zu kontrollieren. Sie will die ganze Zeit sich auf die Seite legen. Das darf sie aber nicht, weil sie ja die Apparatur im Mund hat und weil sich dadurch der aufgebaute Knochen verformen kann."


22. September 2015: Neues von Polina Proschina

Polina nach 3 Tagen im Krankenbett
Auf der Normalstation
Am 03.09. ist nun Polina endlich in Moskau operiert worden. Es war eine lange und schwierige Operation, bei der ihr ein Distraktor eingesetzt wurde.
Ein Distraktor ist ein in der Medizin verwendetes Gerät zur kontrollierten Spreizung von Knochen bzw. Veränderung des Ober- und Unterkieferknochens. Diese Geräte werden in der Kiefer- oder Unfallchirurgie aber auch in der Orthopädie eingesetzt.

Durch Schrauben am Unterkiefer soll dieser durch Nachdrehen ständig geweitet werden, eine äußerst schmerzhafte Prozedur, die sie tapfer erträgt. Nach zwei Tagen auf der Intensivstation, an denen es ihr sehr schlecht ging, ist sie nun wieder auf der Normalstation (siehe Metallstifte am Unterkiefer).

Sie wird noch einige Wochen im Moskauer Krankenhaus bleiben müssen.

7. April 2015: Hilfe für Polina

Die sechsjährige Polina braucht unsere Hilfe! Das kleine Mädchen hat ein schlimmes Schicksal, das wir lindern helfen wollen. Aber auch wir brauchen dabei Unterstützung.

Polina wäre an einem schnell wachsenden Gewebe im Rachenbereich erstickt, wenn wir nicht bereits im Dezember 2013 in Zusammenarbeit mit dem Samariter-Bund Kiew eine schnellstmögliche und lebensrettende Operation finanziert hätten. Ohne diese würde Polina heute nicht mehr leben. Sie konnte nicht mehr atmen und war ständig tracheotomiert. Nach der Operation war das Kind zwar gerettet, sie konnte selbständig atmen, aber aufgrund der jahrelangen künstlichen Offenhaltung der Mundhöhle, ist der gesamte Kieferbereich verknöchert und unbeweglich, sie kann weder sprechen, noch kauen. Die Aussichten für dieses geistig vollkommen gesunde Kind wären lebenslange Unfähigkeit zu essen oder zu sprechen.

Nun kann Polina in Moskau mit einer langwierigen, aber kostenintensiven Behandlung geholfen werden. Man will in einer komplizierten Operation den gesamten Kieferbereich neu formen und wieder beweglich machen. Dazu hat man ihr bereits vor einigen Monaten eine orthopädische Biedermann-Apparatur eingesetzt (Darstellung der weiteren erforderlichen medizinischen Maßnahmen), die mittels Schrauben den Kiefer dehnen soll. Eine extrem schmerzhafte und langwierige Prozedur, die Polina tapfer erträgt.
Wir haben vom Krankenhaus in Moskau einen Kostenvoranschlag, der die Operation, das Festsetzen der Distraktoren und den ca. 6 wöchigen Aufenthalt in der Klinik, weil die Apparatur in dieser Zeitspanne ständig nachgedreht werden soll, beinhaltet. Er beläuft sich entgegen den ersten Schätzungen von 8.625 € nunmehr auf 12.000 €.

Wir haben zugesagt, die Kosten zu übernehmen, allerdings ist dies für unseren kleinen Verein eine sehr große Anstrengung. Wir haben bereits Spenden von großzügigen Mitgliedern, aber wir brauchen weitere Hilfen, um diesem Kind eine Zukunft geben zu können. Polina kann mit unserer Hilfe ein ganz normales Kinderleben führen, ihrer Mutter (Dankbrief der Mutter nach der ersten Operation) helfen wir in ihrem jahrelangen Kampf um ihr Kind.

Helfen Sie uns bitte mit einer Spende:

Raiffeisenbank München Süd eG - Kennwort: OP Polina

Kontonr.: 19950
BLZ: 70169466
oder IBAN: DE74 70169466 00000 19950
BIC: GENODEF1M03

Die Spenden werden gemäß unserer Satzung ohne Abzüge von Verwaltungskosten nach Kiew übermittelt und Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbestätigung. Noch ein paar Fotos zu von Polina:


Nach der ersten Operation
 

Der Kiefer wird nun mit
einer Biedermann-Apparatur
geweitet; eine schwierige
und schmerzhafte Behandlung

18.03.2015: Medikamentenspende für Ludmilla M.

Frau Ludmila M. arbeitete im Labor in der Politechnischen Universität in Donezk. Bei einem Beschuss der Universität, bei dem viele Menschen ums Leben kamen, wurde sie schwer verletzt. Ein Arm wurde ihr fast vollständig abgetrennt und sie erlitt noch viele weitere schwere Verletzungen. Man hat sie mit einem Rettungswagen in ein Donezker Krankenhaus gebracht, wo ihr die Chirurgen durch eine Notoperation den Arm retten konnten.
Man hat ein künstliches Gelenk eingesetzt, allerdings heilen die Wunden nicht, weil sie Diabetikerin ist und ihr die nötigen Medikamente fehlen. Ihr Mann ist mir ihr und nur einer Tasche Habseligkeiten in das Randgebiet von Kiew geflohen und hat durch Zufall erfahren, dass der SB Kiew Binnenflüchtlinge versorgt.

Als ihr Mann noch einmal nach Donezk fuhr, um Krankenhausunterlagen zu holen, hat man ihn festgenommen und 5 Tage ohne Wasser und Brot eingesperrt. Irgendwie hat er es geschafft, wieder herauszukommen und ist sofort wieder nach Kiew geflohen. Er selbst hatte 2010 eine Herzklappenoperation und betreut jetzt seine Frau, die sich nicht einmal alleine anziehen kann. Auf Bitten unseres Partners in Kiew haben wir die Finanzierung des erforderlichen Insulins übernommen.
Über das weitere Schicksal von Frau M. konnte leider nichts mehr in Erfahrung gebracht werden.

Dez. 2013: Mädchen vor dem unausweichlichen Erstickungstod gerettet

Vor drei Wochen kam ein erneuter Hilferuf vom Samariter-Bund Kiew. Polina, ein vierjähriges Mädchen, hatte im hinteren Rachenbereich ein schnell wachsendes Drüsengewebe, das auf die Luftröhre immer mehr Druck ausübte, und schließlich ein eigenständiges Atmen unmöglich machte. Polina drohte zu ersticken. Die Mutter hatte nach vielen Irrwegen durch Kliniken endlich durch Vermittlung des ukrainischen Gesundheitsministeriums die Möglichkeit erhalten, die Tochter in Moskau von Spezialisten untersuchen zu lassen. Das Ergebnis war nicht beruhigend, aber die Ursache konnte verifiziert werden.

Polina sitzt und malt im Krankenhausbett
Polina hat im Krankenbett schon
wieder Freude am Malen
Zum Glück und dank des intensiven Einsatzes unserer Kiewer Partner fand sich ein Arzt in einer Privatklinik, der sich befähigt hielt und bereit war, diese schwierige Operation zu übernehmen. Die Mutter hätte allerdings diese Operation nicht finanzieren können.

Nach Vorlage des Kostenvoranschlages des Arztes und der Klink, der auch die Nachsorge enthielt, hat die Vorsitzende der Kostenübernahme von 3600 € zugestimmt.
Am 18.12. wurde das Mädchen erfolgreich operiert. Es konnte bereits am nächsten Tag extubiert werden und etwas Flüssigkeit zu sich nehmen. Wir werden den Genesungsverlauf verfolgen und ggf. wieder darüber informieren.
Am 27.12.2013 hat uns ein beeindruckender Dankbrief ihrer Mutter erreicht, der als PDF-Datei gelesen werden kann.

Dez. 2013: Mutter mit schwersten Verbrennungen auf dem Weg der Genesung

Die Vorsitzende wurde vor einigen Monaten informiert, dass eine alleinerziehende Mutter von 6 Kindern bei einem Wohnungsbrand schwerste Brandverletzungen erlitten hat.
Den Ärzten einer Spezialklinik ist es gelungen, das Leben der Mutter zu retten. Allerdings mussten die beiden ältesten Kinder wegen der prekären Pflegesituation die Pflege in der Klinik übernehmen. Die anderen vier Kinder werden zurzeit von der Schwester der Schwerverletzten versorgt. Die anstehenden Hauttransplantationen hatten allerdings nur Aussicht auf Erfolg, wenn entsprechende Antibiotika eingesetzt werden konnten, um die Abstoßung zu verhindern. Für diese hatten weder die Mutter noch deren Angehörige die finanziellen Mittel.

"Brücke nach Kiew" hat die Kosten für die Antibiotika in Höhe von ca. 2000 € übernommen. Vor drei Wochen konnte die Mutter auf die Normalstation verlegt werden und ist auf dem Weg der Besserung.

Eine erste Reaktion per E-Mail von unserem Partner aus Kiew vom 11.12.2013:

An: Hölzl Elisabeth
Betreff: Ewdokimowa Larissa

Liebe Elisabeth,

noch eine gute Nachricht an diesen heiligen Tagen.
Die verbrannte Mutter ist aus dem Brandzentrum in Donezk entlassen und befindet sich jetzt im Krankenhaus ihrer Heimatstadt Nikopol zur Nachbehandlung. Wie heute seine Schwester erzählt hatte, versucht Larissa schon aufzustehen, Du hast Larissa gerettet!

Vivat Elisabeth !!!
Liebe Grüße

Dezember 2012: Adventfreuden für Kirill

Rechtzeitig vor Weihnachten ist der Genesungsprozess für Kirill so weit fortgeschritten, dass er seine ersten Gehversuche, wenn auch mit Spezialschuhen, erfolgreich absolvieren konnte.

Kirill bei einem Gehversuch
Seine Stützen

Nachts muss er an den Beinen eine Stützschschale tragen. Es war eine schwierige Operation, die vom behandelnden Arzt erfolgreich durchgeführt wurde. Die Reha wird aber noch einige Zeit dauern.

1. November 2012: Hilfe für Kirill

Kirill wurde 2004 geboren. Er ist seit Geburt Invalde und konnte nicht gehen. Die Mutter ist alleinerziehend und pflegt das Kind zu Hause. Sie erhält für sie und ihr Kind monatlich nur 100 € Sozialhilfe
Die Mutter konnte den sehr hohen Betrag für die Operation und die anfallenden Medikamente und das Verbandsmaterial natürlich nicht aufbringen. Nach Telefonaten von Frau Lewkowska mit der Klinikleitung konnte der Betrag auf 500 € gesenkt werden. Diesen Betrag übernahm Brücke nach Kiew aus Patenschaftsspenden. Der kleine Kyrill konnte bereits am 1.11. operiert werden, es wurden ihm "künstliche" Knochen eingesetzt.

Kirill kann wieder lächeln
Kirill kann wieder lächeln

6. Sept. 2011: Operation Bogdan

Bogdan Schwatz nach der Operation
Bogdan Schwatz hatte seit Geburt eine Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte. Die Missbildung ist lt. Ärzten auf die Drogenabhängigkeit der Mutter zurückzuführen. Sie behinderte ihn auch sehr stark bei der Nahrungsaufnahme und bedurfte einer dringenden Behandlung. Die Operation wurde am Lehrstuhl für Kinderstomatochirurgie am Krankenhaus Poltawa durchgeführt.
Sie kostete 500 € und wurde aus dafür zweckgebundenen Spenden über Brücke nach Kiew finanziert. Der Leiter des Waisenhauses, Herr Below hat sich in einem Schreiben bei den Spendern, die die Operation möglich gemacht haben, schriftlich bedankt (Dankbrief).
Nach weiteren kosmetischen Operationen wird Bogdan zukünftig ein ganz normales Leben führen können. Er und sein größerer Bruder leben derzeit noch im Waisenhaus Lubny (Poltawa), sollen aber in nächster Zeit unter die Vormundschaft einer Familie kommen. Wir wünschen ihnenh bei den neuen Eltern alles Gute und dass sie die Liebe finden, die sie in dem von uns unterstützten Waisenhaus Poltawa erfahren durften.

November 2009: Hilfe bei der Grippe-Epidemie

In der Klinik angelieferter Medikamentenstapel
Die Zahl der an Grippe Erkrankten in der Ukraine war sprunghaft gestiegen und es gab bereits ernste Engpässe bei der Versorgung mit den notwendigen Medikamenten. Laut WHO, die ein Expertenteam in die Ukraine entsandt hat, wurden mehr als 2.300 vermutlich an Schweinegrippe Erkrankte in Kliniken behandelt und es gab bereits zahl- reiche Todesfälle. Alle Schulen im Land sind geschlossen und neun Provinzen (ein Drittel des Staatsgebiets) unter Quarantäne gestellt worden.
Ein Hilfeersuchen des Kiewer Partnervereins hat auch uns veranlasst zu helfen. Großzügig hat ein Münchenr Verleger sofort 5000 € gespendet. Damit konnten sofort Medikamente und weitere Hilfsmittel, wie z.B. Desinfektionsmittel, Einmalkleidung usw. gekauft werden. Weil dies die einzige und sehr schnelle Hilfe aus Deutschland war, hat sich die Kranken- hausleitung direkt bei der Vereinsvorsitzenden bedankt. (Dankbrief)

28. April 2009: Chemotherapie Sacharow

Herr Sacharow, geb.1948, ist ein anerkannter Tschernobylinvalide. Er ist alleinstehend und wohnt mit seiner alten Mutter zusammen.
Er war als Feuerwehrmann bei der Bekämpfung des Brandes im Tschernobylreaktor eingesetzt. Er hat Krebs und konnte die anstehende Chemo nicht mehr bezahlen. Wir haben aus Einzelspenden 24 Ampullen REALDERON im Wert von 580 € gekauft.
Seine 85-jährige Mutter und er haben sich in einem Schreiben an die Vorsitzende für die lebensrettende Hilfe bedankt. (Dankbrief).

Aktion "Operation Elena" (Okt. 1996-März 1997)

Die durch einen Überfall schwerverletzte und als Folge querschnittgelähmte 23-jährige Elena wurde nach Deutschland geholt und im Unfallkrankenhaus Murnau operiert. Sie hätte nur noch eine Lebenserwartung von einigen Monaten gehabt. Durch die Operation wurde sie gerettet und kann jetzt zwar im Rollstuhl, aber ein immerhin relativ selbständiges Leben führen.
Die Kosten der Behandlung wurden nach ersten Schätzungen auf ca. 25.000 DM angesetzt, sind aber letztendlich aufgrund der komplizierten Eingriffe und der langen Aufenthaltsdauer auf 120.000 DM angestiegen. Das Geld wurde aus Spenden verschiedenster Aktivitäten und Sammlungen aufgebracht. (weitere Fotos)

zum Seitenanfang ⇑

Sonstige Hilfsaktionen

April 2016: Ostern für unsere Kiewer Familien

Dieses Jahr fallen die Osterfesttage in der Ukraine mit dem „Tag der Arbeit” zusammen.
Um unseren alten Menschen, den Familien und auch Alleinstehenden unseres Projektes eine kleine Freude zu machen, wurde das Paket für diesen Monat mit einigen zusätzlichen, für uns alltäglichen Lebensmitteln aufgestockt, wie z.B. Hartwurst, Eiern und anderen Dingen, die sonst nicht in den Monatspaketen enthalten sind.
Damit kann der Ostertisch auch für die Ärmsten ein wenig umfangreicher gedeckt werden.

23.03.2016: Spezialschuhe für Lisa

Eine strahlende Lisa mit der Vorsitzenden von ¨Brücke nach Kiew¨
Anfang März hat sich unsere Kiewer Projektleitung an uns um Unterstützung gewandt:
Das 8-jährige Mädchen Lisa S. musste wegen einer Cerebralparese am rechten Bein eine Orthese tragen. Diese führte dazu, dass sie das Bein nicht abwinkeln konnte. Weil das Kind gewachsen ist, passt diese allerdings nicht mehr. Lisa könnte jetzt orthopädische Schuhe tragen. Weil jedoch in Kiew keine geeigneten Spezialschuhe beschafft bzw. hergestellt werden konnten, hat man uns darauf verwiesen, dass diese Art von Schuhen in Deutschland erhältlich ist.
Die Vorsitzende hat dann mit Unterstützung eines Gesundheitshauses die Spezialschuhe innerhalb sehr kurzer Zeit beschaffen und dem Mädchen bei ihrem Besuch im März selbst übergeben können. Für die Achtjährige war die Freude groß, jetzt kann sie das Bein bewegen und wie andere Kinder in die Schule gehen und spielen.

09.02.2016: Sonderration für alte Menschen

Alter , blinder Mann neben dem Tisch mit seiner Sonderration
Alt, einsam und blind
Nachdem die Armut in der Ukraine ganz besonders die alten Menschen trifft, haben wir am 09. Februar als Nachtrag zum Ukrainischen Weihnachtsfest für die 100 alten Menschen in unserem Patenprojekt für insgesamt 1250 € als Sonderzuteilung jeweils ein Lebensmittelpaket ausgegeben. Finanziert wurden sie aus freien Spenden, für die wir unseren Spendern wieder einmal herzlich danken. Die Fotos zeigen die Armut besonders drastisch und brauchen keinen Kommentar.

17.12.2015: Winterkleidung für das Waisenhaus Vorzel

Projektleiterin jana miteinem Waisenkind und dem neuen Anorak
Da auch in diesem Winter im Waisenhaus großer Bedarf an warmer Kinderkleidung besteht, haben wir, wie schon die letzten Jahre, auch zu Beginn des Winters 2015 auf ein Bittgesuch der Heimleitung reagiert, und 52 Kinderanoraks, 62 Paar Winterschuhe und 24 Paar Hausschuhe im Gesamtwert von 1700 € finanziert. Ein Teil der Kleidung wurde auch an Flüchtlingskinder und Kindern aus bedürftigen Familien verteilt. So konnten wir wenigstens einem kleinen Teil der Kinder die kalte Jahreszeit erträglicher machen. Die Freude der Kinder kann man an den Fotos im Album sehen.

29.09.2015: Stoffschränke für Flüchtlingsunterkunft

In Meschigorje gibt es eine Containeranlage, in der Frauen Unterkunft gefunden haben, die vor den Kämpfen in der Ostukraine geflohen sind. Es handelt sich ausschließlich um alleinstehende, teils schwangeren Frauen, aber auch Frauen mit kleinen Kindern, die keine Angehörigen haben, bei denen sie Zuflucht finden konnten.
Die Container sind äußerst spartanisch möbliert, es gibt z.B. keine Schränke, in denen sie ihre Habseligkeiten unterbringen können. Wir haben daher 10 Stoffschränke finanziert, die unsere Projektleiterin in Kiew kaufen und übergeben konnte.

halbhoher Stoffschrank in engenm Zimmer
Dieses kleine Möbelstück
freut auch ihn

26. Febr. 2014: Hilfe für "Maidan-Verletzte"

Wir, Brücke nach Kiew e.V., haben auf einen Hilferuf unseres Kiewer Partnerverbandes als Soforthilfe zum Ankauf von Verbands- und Versorgungsmaterial 10.000 € überwiesen. Es fehlt in den Krankenhäusern derzeit an den einfachsten medizinischen Versorgungsgütern für die zahllosen verletzten Menschen am Maidan. Die Materialien können in Kiew gekauft werden, so dass auch keine Transportkosten anfallen.
Da diese Summe für unseren kleinen Verein doch eine erhebliche Belastung darstellt und auch die laufenden Verpflichtungen gegenüber den notleidenden Menschen in Kiew bestehen, bitten wir um eine zusätzliche Unterstützung in Form von Geldspenden.

Sollten Sie uns helfen können, bitten wir Sie, Ihre Spende auf das Konto der

Raiffeisenbank München Süd eG
Kennwort: "Maidan-Kiew"
IBAN: DE21701694660000019950    BIC: GENODEF1M03
zu überweisen.

Die Gelder werden gemäß unserer Satzung ohne Abzüge von Verwaltungskosten nach Kiew überwiesen. Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Hilfe!

23. Dez. 2013: Warme Decken für unsere "Alten"

Nicht nur die Kinder konnten sich über warme Kleidung freuen, auch unsere Alten wurden nicht vergessen. Frau Weidenkopf war das ganze Jahr über wieder fleißig und hat viele warme Decken und Schulterwärmer gehäkelt, die vom Samariter-Bund Kiew an die alten Menschen verteilt wurden.

8. März 2013: Weltfrauentag

Alte Frau mit den übergebenen Teetassen
Freude über das kleine Geschenk
Zum Weltfrauentag am 8. März haben wir wieder 26 alten Frauen aus unserem Patenprojekt mit einem kleinen Präsent, wie man auf den Fotos sieht, eine großzügige Freude bereitet. Zusammen mit den Lebensmittelpaketen und teilweise auch Pampers haben wir für jede eine Geschenkpackung mit zwei großen Teetassen mit integriertem Teesieb gekauft. Sie wurden aus einer Sonderspende finanziert. (Fotos)

08. März 2012: Wolldecken für alte Menschen

Anlässlich des weltweiten Frauentages haben wir eine Sonderaktion gestartet, und 50 alte Frauen, und einige Tage vorher 6 alte Männer aus unserem Projekt mit Wolldecken beschenkt. Diese wurden kostengünstig in einem Großmarkt in Kiew gekauft und von unserer Projektleiterin des Samariter-Bundes Kiew den alten Menschen in ihren Wohnungen übergeben.

Alte Frau mit Wolldecke Alte Frau mit Wolldecke Alte Frau mit Wolldecke

Weil vielfach Heizungen nicht funktionieren bzw. auch die Wärmedämmung der Häuser bei den dortig strengen Wintern unzureichend ist, war die Verteilung der Wolldecken eine sinnvolle und mit viel Dankbarkeit empfundene Lösung.
Diese Aktion wurde durch eine zweckgebundene Spende einer großzügigen Münchner Familie ermöglicht.

Februar 2011: Sofortige Hilfe für eine junge Mutter mit Kleinkind

Anfang des Monats wandte sich eine junge Mutter an den SB Kiew um Hilfe. Bei der Überprüfung vor Ort war selbst die Geschäftsführerin zutiefst erschüttert.
Die junge Mutter ist in einem kommunalen Heim untergebracht. Für den kleinen 4 Monate alten Jungen kochte sie gerade Kartoffelschalen aus, damit sie ihm etwas zu essen geben konnte.
Auf diesen Hilferuf aus Kiew fand sich sofort ein Pate, der die Finanzierung der Babynahrung übernommen hat. Die Projektleitung bemüht sich derzeit um städtische bzw. staatliche Hilfe für diese junge Mutter.

5. Januar 2010: Pulloveraktion Weidenkopf

Kinder mit Pullover von Weidenkopf
Seit vielen Jahre strickt Frau Monika Weidenkopf für die Kiewer Kinder Pullover und Mützen. So können auch zum Jahresende 2009 mit einer Spedition, rechtzeitig zum bevorstehenden Winter, wieder viele Pullover nach Kiew geschickt werden. Viele Kinder freuen sich über die warmen und schicken Pullover und Mützen.

8. März 2009: Frauentag im Altenheim

Alte Menschen geraten sehr schnell in Vergessenheit. So hat der Samariterbund auch einmal ein Frauenhaus ausgewählt,
Die Objektleiterin Jana übergibt die Geschenke im Auftrag von Brücke nach Kiew
in dem alte Frauen, größtenteils ohne Besuch von Angehörigen leben. Einige davon sind krank und auch bettlägrig. Für sie war der Besuch ein Lichtblick. Sie haben gesehen, dass sie nicht von allen Menschen vergessen sind.

zum Seitenanfang ⇑