Soforthilfen und Sonderaktionen

Lebensmittelpaket für eine kranke Frau Lebensmittelpakete für alte Menschen
Bescherung in der Kinder-Krebsklinik Bescherung in der Kinder-Krebsklinik
Wir bemühen uns, Menschen in besonderen Notlagen, außerhalb unseres Projekts aus nicht zweckgebundenen Einzelspenden, Hilfe in Form von Lebensmitteln und Bekleidung oder Medikamenten zukommen zu lassen. Wir gehen in Krankenhäuser, in Alten- und Behindertenheime, und bringen den Kindern und alten Menschen mit kleinen Geschenken etwas Licht in ihr freudloses Leben.
Da die Gelder für die Patenschaften in vollem Umfang nach Kiew weitergeleitet werden, haben wir keinen großen Spielraum für derartige Hilfeersuchen. Deshalb sind wir über jeden noch so kleinen Betrag (nicht zweckgebundene Spende für Kiew) auch für diesen "Sonder-Topf" dankbar.
Und das sind die bisher durchgeführten Sonderaktionen:

15. Dez. 2011 - Nikolausbescherung im Kindergarten 484 und 582
2. Dez. 2011 - Wohlfahrtsaktion für behinderte Kinder
6. Sept. 2011 - Operation Bogdan
28. Dez. 2010 - Weihnachtsbescherung in der Onkologie (Archiv)
23. Dez. 2010 - Weihnachtsbescherung im Kinderkrankenhaus Nr. 1 (Archiv)
29. Dez. 2009 - Weihnachtsbescherung im Kinderkrankenhaus Nr. 1 (Archiv)
Nov. 2009 - Hilfe bei Grippeepidemie (Archiv)
28. April 2009 - Chemotherapie Sacharow (Archiv)
8. März 2009 - Frauentag im Altenheim (Archiv)


15. Dezember 2011: Nikolaus-Bescherung im Kindergarten Nr. 485 und 582

Schwerhörige Kinder mit ihren Geschenken Nachdem es gerade in Kindergärten und Kinderheimen eine Vielzahl an bedürftigen Kindern gibt, hat unsere Projektleiterin im Stadtteil Rosanovka von Kiew zwei davon für die diesjährige Weihnachtsbescherung ausgewählt. Den Kindergarten Nr. 485 mit 17 taubstummen und den Kindergarten Nr. 582 mit 65 schwerhörigen Kindern.
Taubstumme Kinder mit strahlenden augen über die Geschenke Die Eltern (Invaliden/arbeitslos/krank) leiden meist selbst größte Not. Alle Kinder bleiben während der Woche im Heim, und nur wenige können das Wochenende zu Hause verbringen. Die Projektleiterin war über den Zustand, - und sie hat schon viel Elend gesehen , zutiefst erschüttert.
Fotos Nikolausbescherung 2011 in zwei Kindergärten

2. Dezember 2011: Wohlfahrtsaktion für behinderte Kinder

Alljährlich lädt die Stadt Kiew 2000 körperlich und geistig behinderte Kinder am "nationalen Tag der Invaliden" zu einer Zirkusvorstellung ein.
Rollstuhlfahrer mit seinen Geschenken Nachdem die Stadt unter extremer Finanznot leidet, wären die sonst üblichen kleinen Geschenke dieses Jahr ausgeblieben. Die Stadtverwaltung Kiew hat sich daher mit der Bitte um Unterstützung an unseren Verein "Brücke nach Kiew" gewandt und konnte mit einer außerordentlichen Spende unseres Vereins für jedes Kind ein kleines Geschenk beschaffen. Es war ein kleiner, mit Süßigkeiten und der Weihnachtsgeschichte gefüllter Karton in Buchform.

Rollstuhlfahrer vor der Treppe zum Zirkus Die Beschaffung und Verteilung, und gleichzeitig die Betreuung der Kinder und deren Angehörigen hat der Samariterbund Kiew für "Brücke nach Kiew" übernommen. Die Veranstaltung erforderte den Einsatz aller Helfer des Samariterbundes, um die Kinder, ein großer Teil in Rollstühlen oder gehbehindert, in den Zirkusbau zu bekommen. Die strahlenden Kinderaugen waren der schönste Lohn für all die Mühen. Fotos Wohlfahrtsveranstaltung Dez. 2011

6. September 2011: Operation Bogdan

Bogdan Schwarz nach der Operation Bogdan Schwarz hatte seit der Geburt eine Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte. Die Missbildung ist lt. Ärzten auf die Drogenabhängigkeit der Mutter zurückzuführen. Sie behinderte ihn auch sehr stark bei der Nahrungsaufnahme und bedurfte einer dringenden Behandlung. Die Operation wurde am Lehrstuhl für Kinderstomatochirurgie am Krankenhaus Poltawa durchgeführt.
Sie kostete 500 € und wurde aus dafür zweckgebundenen Spenden über Brücke nach Kiew finanziert. Der Leiter des Waisenhauses, Herr Below hat sich mit einem Dankschreiben bei den Spendern, die die Operation möglich gemacht haben, schriftlich bedankt.
Nach weiteren kosmetischen Operationen wird Bogdan zukünftig ein ganz normales Leben führen können. Er und sein größerer Bruder leben derzeit noch im Waisenhaus Lubny (Poltawa), sollen aber in nächster Zeit unter Vormundschaft einer Familie kommen. Wir wünschen ihm auch bei den neuen Eltern alles Gute und dass er die Liebe findet, die er in dem von uns unterstützten Waisenhaus Poltawa erfahren durfte.