Aktuelles zu verschiedenen Themen


19.11.2018: Information zu den Lebenshaltungskosten

Wir haben in Facebook einen Beitrag zur Kostensteigerung der Lebenshaltungskosten in der Ukraine gefunden, der die prekäre Situation der finanziell schwachen Bevölkerungsschicht verdeutlicht. Er zeigt den rapiden Kostenanstieg im Zeitraum von 4 Jahren. Da eine direkte Übernahme des Beitrages nicht möglich war, wurde der Beitrag übersetzt und manuell eingestellt. Die Preise sind in der ukrainischen Währung Griwna angegeben, auf eine Umrechnung wurde wegen des sich ständig ändernden Wechselkurses verzichtet:

L e b e n s m i t t e l

2013 2017 Kosten-
steigerung
Weizenbrot 4,78 12,35 2,6-fache
Rindfleisch [1 kg] 54,17 111,00 2,0-fache
Schweinefleisch [1 kg] 48,95 160,00 3,3-fache
Milch [1 l] 7,70 17,60 2,3-fache
Eier - 10 Stück 4,95 21,10 4,2-fache
Speck [1 kg] 23,89 68,00 2,8-fache
Butter [1 kg] 60,00 158,00 2,6-fache
Sonnenblumenöl [1 l] 14,55 32,82 2,2-fache
Buchweizen [1 kg] 9,11 22,17 2,4-fache
Haferflocken [1 kg] 4,90 19,80 4,0-fache
Reis [1 kg] 7,70 19,54 2,5-fache
Kartoffel [1 kg] 3,30 6,18 1,9-fache
Karotten [1 kg] 3,40 6,50 1,9-fache
Rote Bete [1 kg] 2,00 5,90 3,0-fache
Kohl [1 l] 2,30 5,00 2,2-fache

Öffentliche Verkehrsmittel

2013 2017 Kosten-
steigerung
U-Bahn (für 1 Fahrt im Stadtgebiet) 2,00 5,00 2,5-fache
Bus- O-Bus - Straßenbahn 2,00 - 3,00 5,00 - 6,00 2,5 - 2,0-fache

Berechnungsbeispiel für einen Mann aus unserem Patenprojekt

Im Benehmen mit der Geschäftsführerin in Kiew wurde ein Beispiel ausgewählt, das den Durchschnitt der von uns unterstützten Personen darstellt. Der Mann ist Invalide 1. Gruppe (höchste Stufe in der Ukraine) und hat eine Wohnung mit 36 m².

2013 2017
Währung Griwna Griwna
tatsächl. Rente 1200,00 109,09 1800,00 58,06
Miete/m² 2,41 x 36 = 86,76 7,89 5,85 x 36 = 210,60 6,79
Heizung/m² 2,86 x 36 = 102,96 9,36 32,86 x 36 = 1182,96 38,16
Strom [Pauschale 100 kWh] 0,023 x 100 = 2,30 7,89 5,85 x 36 = 210,60 6,79
Gas [Pauschale   4 m³] 0,93 x 4 = 3,72 0,34 6,82 x 4 =27,28 0,88
Kaltwasser [Pauschale 3 m³] 3,18 x 3 = 9,54 0,87 15,81 x 3 = 47,43 1,53
Warmwasser [Pauschale      4,5 m³] 15,95 x 4,5 = 71,78 6,53 84,0 x 4,5 = 378,00 12,19
Summe Nebenkosten 25,19 74,56
Zuschuss vom Sozialamt 32,00
Restbetrag für Lebensunterhalt 83,90 15,51

Aus den Aufstellungen geht hervor, dass sich die Lebenshaltungskosten seit 2013 deutlich erhöht haben und das Rentenniveau weit zurückgeblieben ist. Sie sind aber auch ein Beweis dafür, dass unsere Hilfe dringend notwendig ist. Für viele ist sie die Basis für den Lebensunterhalt.
Es gibt aber noch dramatischere Beispiele, bei denen sich die Betroffenen keinen Strom leisten können und im Dunkeln leben, sowie nur von dem leben, was wir in die monatlichen Lebensmittelpakete packen.

10.10.2018: Soforthilfe für 70 Kinder der "Zeche Toschkiwska"

Der Aktion ging ein telefonisches Hilfeersuchen der Staatsverwaltung für den Kreis Popasnaja (innerhalb der 5 km-Zone des Krisengebiets von Luhansk) an die Geschäftsführerin des SB Kiew voraus. Das schriftliche offizielle Gesuch wurde umgehend nachgereicht und an uns weitergeleitet.
Wegen der Schließung einer Zeche und der ausbleibenden Gehälter für die Beschäftigten können die Familien ihre Kinder nicht mehr mit dem Nötigsten versorgen, die Kinder leiden Hunger. Nach einer kurzfristigen Rücksprache mit der Vorsitzenden von "Brücke nach Kiew" veranlasste die Geschäftsführerin des SB Kiew die unmittelbare Lieferung von 70 Lebensmittelpaketen für die Kinder der betroffenen Familien. Weil im Krisengebiet keine Einkaufsmöglichkeit besteht, mussten die Lebensmittel aus Kiew angeliefert werden. Die Verteilung übernahmen Helfer des dortigen Samariter-Bundes.

 Mutter mit zwei Kindern vor einem ausgebrannten Schuppen
Nachtrag:
Am 05.11.2018 hat uns ein Schreiben der Eltern der Kinder erreicht, das nicht nur unendliche Dankbarkeit ausdrückt, sondern auch die Dringlichkeit der Maßnahme bestätigt.

03.10.2018: Hilfe für ehemalige Zwangsarbeiter

Bei einem Besuch in der Stadt Druschkiwka (Donezk Gebiet ) 50 km-Zone der Kontaktlinie entlang auf der von der Ukraine kontrollierten Seite, erreichte die Geschäftsführerin des SB Kiew ein Hilferuf einer Gruppe von alten Menschen, die von keinerlei Seite Hilfe erhalten. Es stellte sich dabei heraus, dass es sich um 44 Personen, hauptsächlich Frauen handelt, die damals nach Deutschland verschleppt und zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden.
Sie erhalten im Krisengebiet keine Lebensmittel und sonstige Unterstützung und leiden große Not. In einer einmaligen Aktion konnten Lebensmittelpakete übergeben werden, die aus freien Spenden finanziert wurden.

Eine kleine Auswahl an Bildern
(Um die Bilder zu vergrößern, müssen Sie jedes Bild einzeln anklicken)

Okt. 2018: Hilfe für Großmutter mit Enkelin

Wie bei der diesjährigen Kiew-Reise berichtet, sorgt die 6-jährige Zorjana, Enkelin von Frau B. und Vollwaise, für ihre beinamputierte Oma, die sich nicht selbst versorgen kann und ihr Leben auf dem Sofa verbringt. Frau B. hatte keine Hilfsmittel, weshalb die Vorsitzende versuchte, Abhilfe zu schaffen.

Zorjana mit ihrer neuen Winterbekliedung
Dank einer Spende ihres "Paten" in München konnten für sie ein Toilettenstuhl und eine Beinprothese beschafft werden, jetzt kann sie sich seit langer Zeit wieder in der Wohnung bewegen und vor allem die Toilette auf- suchen.
Die Dankbarkeit von Frau B. kann man nicht beschreiben.
Auf Wunsch des Paten, der Enkelin für ihren Einsatz eine Freude zu bereiten, wurde für das Kind in München Winterkleidung gekauft, weil die Rente der Oma dafür nicht reicht. Beide sind überglücklich und können mit etwas weniger Sorgen den kommenden Winter erwarten.

Oktober 2018: Ein durchaus lesenswerter Bericht aus Lubny über Erfolg des "Trauma-Hilfe-Projekts"

Die Vorsitzende mit einem der Kinder, die großer Hilfe bedürfen

Am 16.06.2017 haben wir über den Start des Projekts "Trauma-Hilfe-Lubny" berichtet. Nun hat der Leiter des Kinderheims W. Below einen eindrucksvollen Bericht (zum Bericht) über die Arbeit mit traumatisierten Kindern und einen Einblick über das von der Itzel-Stiftung geförderte Projekt geliefert.
Der Förderbetrag war allerdings im September aufgebraucht, ohne dass von den städt. Behörden eine Bereitschaft zur Weiterführung erkennbar ist, obwohl das Projekt von einer Kommission als positiv und erfolgreich beurteilt worden ist.

30.08. - 06.09.2018: Kiewreise

Der diesjährige Aufenthalt in Kiew war wieder geprägt von Besuchen bei Familien und Begegnungen mit Menschen aus unseren Projekten. Es war aber auch ausreichend Zeit für die Arbeit im Büro des Samariter-Bundes eingeplant, und für Gespräche, Fragen und Erläuterung der augenblicklichen Situation der Bevölkerung auch genutzt. Trotz der vielen allgemeinen Probleme in diesem Land zeigt sich ein ungebrochenes Engagement unser Kiewer Partner.

Kinderkrankenhaus Nr. 1

Chefarzt Dr. Koshara begrüßt die Gaäste
Begrüßung durch
die Leitung des Krankenhauses
Im Krankenhaus wurde die Vorsitzende wie immer vom Klinikleiter Dr. Koshara herzlich begrüßt. Die "Besichtigung der Station, die seit ihrem letzten Besuch sehr ansprechend renoviert wurde, und vor allem der von Sternstunden e.V. finanzierten Geräte und Einrichtungsgegenstände sowie der Spielräume ist ein fester und wichtiger Programmpunkt bei ihren Kiew-Besuchen. Die, obwohl kleinen und unscheinbaren Geräte für die Kinderintensivstation sind wichtig, und für eine schnelle und effektive Versorgung unverzichtbar. Die von unserem Verein finanzierten Rollbetten sind eine große Erleichterung beim Transport der Kinder nach den Operationen und zwischen den Stationen.

Die Notunterkunft "Das besondere Kind"

Die Sozialstation ist immer vollbelegt. Vermehrt werden Kinder aufgenommen, die in der naheliegenden Kinderklinik behandelt werden und zwischen den Anwendungen mit ihren Müttern Aufnahme, Betreuung und Zuwendung finden.
Zimmer mit blauen Vorhängen und Rollos ausgestattet
Neue Vorhänge und Rollos
- ein behagliches Zimmer
Mit einer zweckgebundenen Spende eines Paten konnten die gesamten Räume, die schon viele Gebrauchsspuren aufwiesen, neu gestrichen werden. Zusätzlich konnten mit dieser Spende Gardinen erneuert und Rollos angeschafft werden. Mit viel Liebe, gutem Geshmack und günstigen Angeboten hat unsere Projektleiterin Janina ein außerordentlich gemütliches "Kurzzeitzuhause" für Kinder geschaffen. Ganz wichtig ist auch, dass aus dieser Spende eine Feuermeldeanlage angeschafft und installiert werden konnte.
Der Besuch in der Notunterkunft ist immer wieder eine Freude und ein besonderer Ort.

Weiter berichtet die Vorsitzende:

Besuch beim Familienhaus Nikolaitschuk

Vor dieser Familie habe ich großen Respekt. Es ist bewundernswert, wie die Eltern aus dem Nichts für acht (nicht einmal eigene) Kinder, die verschiedenste schlimme Schicksale hinter sich haben, ein gemütliches Zuhause geschaffen haben. H. Nikolajtschuk hat sein gutes Auto aus früheren Zeiten verkauft und damit Baumaterial und Möbel für die neue Unterkunft finanziert. Er hat bis auf Heizung und Fenster alles mit eigenen Händen geschaffen. Die Familie bekommt keinerlei Unterstützung von den Behörden, weil sie "nur" acht Kinder aufgenommen hat. Für die Anerkennung als Familienhaus sind aber 10 Kinder vorgeschrieben. Für zwei weitere Kinder hat sie allerdings weder Platz noch Geld, ein unseliger Kreis. Ich habe aus unseren Spenden spontan 50 € für Schulsachen übergeben, dafür war einfach kein Geld vorhanden. Ich werde die Familie im Auge behalten und wenn möglich, neben den monatlichen Lebensmitteln aus Patenschaften anderweitig Hilfe leisten. Bilder dazu finden Sie auch unter dem Bericht zu den Familienbesuchen.

Waisenhaus "Hoffnung" in Lubny

Die Kinder, gekleidet mit ukrainischen Blusen und Hemden, erwarten die Gäste im Hof der Unterkunft
Warten auf die Gäste
Am 02. September besuchte ich im Rahmen meines diesjährigen Kiew Besuchs auch wieder das Waisenhaus in Lubny. Wie immer gab es eine herzliche Begrüßung durch die Kinder. Eine besondere Freude war das Wiedersehen mit der inzwischen fast erwachsenen Polina, dem ersten Kind, das wir dort mit ihrem Bruder Iwan bereits 2007 kennenlernten. Sie und ihr Bruder wurden schon vor Jahren adoptiert und leben in einer guten Familie. Polina besucht noch häufig ihre "frühere Familie" im Heim.
Ein wichtiges Thema war der Bericht über den Erfolg des Projekts "Trauma-Hilfe" für sexuell traumatisierte Kinder. Dank der professionellen Betreuung durch Psychologen, der Pädagogen und der liebevollen Einbettung in diese "Großfamilie" sind die Kinder stabil und bereit für ein normales Leben ohne Angst, und vor allem wieder beziehungsfähig.
Wichtig war für mich auch der direkte Kontakt mit den Kindern, denn sie sind der wichtigste Grund für diese Besuche.
In einem lockeren "Teppich-Gespräch" haben mir die Kinder von den Ferien und ihren Aktivitäten erzählt.

Patentreffen

Am 01. September habe ich einige Familien, die "mobil" sind, zu einem Treffen in der Notunterkunft "Das besondere Kind" eingeladen. Ziel war vor allem ein persönliches Kennenlernen, ein wichtiger Punkt bei unseren Hilfsprojekten, um den Spendern aus erster Hand berichten zu können. In direktem Gespräch mit den Familien konnte ich mich über deren Probleme und Nöte informieren. Für die Kinder haben wir einen Tisch mit Süßigkeiten und Getränken gedeckt, den sie fleißig leerten. Die Spielecke wurde mit Begeisterung unter den besorgten Augen der Leiterin Julia, die um ihre neu gestrichenen Wände bangte, "belegt". Die Schicksale der einzelnen Familien, die von offizieller Seite kaum bzw. keine Unterstützung für Medikamente und Hygieneartikel für ihre Kinder oder Angehörigen erhalten, haben mich wieder einmal tief bewegt. Dank unserer Lebensmittelpakete und Pampers können sie etwas leichter über die Runden kommen.

Familienbesuche

Weil ein großer Teil der Familien nicht mobil sind, habe ich einige, vor allem neu aufgenommene, zuhause besucht. Einige davon sind in unserem Projekt "mobile palliative Pflege für Kinder". Die ausschließlich alleinerziehenden Mütter haben mir über die Krankheiten und Probleme berichtet und es hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig und gut unsere Unterstützung ist. Die Behinderungen sind oft auch auf verunreinigte Impfstoffe oder Medikamente zurückzuführen, die aus Billigländern kommen. Die Folgen sind erschreckend und bedrückend, weil man nicht mehr helfen kann. Trotzdem konnte unsere Kiewer Projektleiterin nach einigen Bemühungen und Recherchen für einige von ihnen positive Nachrichten bringen, ein Erfolg meines Besuchs.
Auch die Erwachsenen haben sich gefreut, besonders über die Tatsache, dass es jemanden in der Fremde gibt, der an sie denkt und den persönlichen Kontakt sucht.
Für die beinamputierte Frau B. wollen wir einen Toilettenstuhl kaufen, damit sie wenigstens in der Wohnung ein wenig mobil ist. Sie wird derzeit von ihrer 6-jährigen Enkelin, einer Vollwaise, versorgt und gepflegt.

Der Besuch hat wieder bestätigt, dass unsere Hilfe unentbehrlich ist und die Richtigen erreicht. Er hat aber auch gezeigt, dass neben den Lebensmitteln auch vielfache anderweitige Hilfe gebraucht wird.

16.07.2018: Gruß und Dank von der "Schule des Lebens"

Anlieferung der
Diät-Lebensmittel
Die Leiterin der Einrichtung "Schule des Lebens" schickt Grüße an alle Spender von "Brücke nach Kiew" und dankt wieder einmal für die Finanzierung der Autismus-Diät, die für die Entwicklung von autistischen Kindern enorm wichtig ist.

15. Juni 2018: 25 Jahre Samariter-Bund Kiew

Die Leitung des Samariter-Bundes Kiew hat die Vorstandschaft unseres Vereins und einzelne langjährige Mitglieder zu der Festveranstaltung anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens eingeladen.

Gründerin des Samariter-Bundes Kiew: Swetlana Lewkowska
Swetlana, die erste
Kiewer Samariterin
Der Festakt fand im Rathaus-
saal der Stadt Kiew im Beisein vieler internationaler Gäste und lokaler Politiker statt. Ein Streichquartett umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Nach Jahren enger Zusammenarbeit war die Freude über das Wiedersehen mit den Kiewer Samaritern groß. Der Vorstand Herr A. Werschigora gedachte in seiner Rede der verstorbenen Frau Swetlana Lewkowska als "Erste Samariterin der Stadt Kiew".
Janaina überreicht Elisabeth die Dankurkunde und die Gedenkmünze zum 25-jährigen Bestehen
Als besondere Über-
raschung überreichte der Vertreter des Bürgemeisters, Herr Povorosnik ua. der Vorsitzenden von "Brücke naach Kiew e.V." den Verdienstorden der Stadt Kiew und den anderen Gästen aus München jeweils eine Dankurkunde als Anerkennung für ihre Hilfe für die Kiewer Bevölkerung.
Auch die Geschäftsführerin des Samariter-Bundes, Frau Janina Lewkowska bedankte sich bei allen Gästen mit einer besonderen Urkunde für ihre Treue und tatkräftige Unterstützung.

11. Mai 2018: Wir gratulieren Wjatscheslaw Below

Der Vorsitzende des "Samariter-Bund Poltawa" Wjatscheslaw Below wurde mit der "Ehrenurkunde des Obersten Rates für besondere Verdienste für das ukrainische Volk" ausgezeichnet.
Wir gratulieren sehr herzlich zu dieser Auszeichnung. Er hat in Lubny, gemeinsam mit seiner Ehefrau Lydia aus einem baufälligen Gebäude eine vorbildliche Unterkunft und ein bestens organisiertes Heim für Waisenkinder geschaffen. Bei uns ist es als Waisenhaus "Hoffnung" (Nadija) bekannt. Er hat trotz aller finanziellen Schwierigkeiten immer Mittel und Wege gefunden, um für "seine" Kinder eine Heimat zu schaffen.
 Die Mitarbeiter des Waisenhauses, in der Mitte das Ehepaar Below
Das Ehepaar Below (in der Mitte) mit seinen Mitarbeitern
Herr Below kommentierte diese Ehrung auf seine Art: Zitat: "Diese Auszeichnung wurde eine große Überraschung für mich. Ich arbeite nicht für Dankbarkeit oder Urkunden, aber ich freue mich enorm darüber, dass langjährige Tätigkeit unserer Organisation vom Staat hoch geschätzt wurde. Ich bedanke mich bei allen Freunden in der Ukraine und im Ausland, die uns geholfen haben, unseren Dienst für das Wohl von Menschen zu leisten. Ich danke der Belegschaft, die mit mir alle Schwierigkeiten und Erfolge teilt. Ich danke allen, die mich unterstützen. Ich hoffe auf weitere Zusammenarbeit. Wir verändern die Ukraine zusammen."

Aus seinen Worten wird klar, dass die Kinder sein und seiner Frau Lebensinhalt sind.

29.03.2018: 25 Jahre Samariter-Bund Kiew - Wir gratulieren!

Kinder mit Betreuern und Janina (rechts) in der Sozialstation

Am 29. April 1993 hat das Justizministerium der Ukraine den Samariter-Bund der Ukraine Kreisverband Kiew mit einer Registrierungsurkunde als "Gemeinnützige Bürgervereinigung" anerkannt. Vorausgegangen waren Verhandlungen und Vorbereitungen mit Unterstützung des Arbeiter-Samariter-Bundes München.
Der Samariter-Bund Kiew war die erste nichtstaatliche Organisation in der Ukraine und hilft seitdem in großem Umfang und dauerhaft Familien, alten Menschen und vor allem Kindern und alleinerziehenden Müttern. Durch seine vielfältigen Initiativen sind Einrichtungen geschaffen worden, die zeigen, dass ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft unerlässlich und richtungsweisend sein kann.
"Brücke nach Kiew e.V." gratuliert seinem jahrelangen und zuverlässigen Partner zu seinem Gründungstag von Herzen und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg und die notwendige Anerkennung seiner Arbeit.

Der Vorstand

März 2018: Der Inhalt eines Lebensmittelpaketes

Die sich laufend ändernden Wechselkurse bedingen von Zeit zu Zeit eine Anpassung des Inhalts der Pakete. Das Bild zeigt die Zusammenstellung eines Pakets für einen Monat, der jedoch, um kostengünstig einzukaufen den jeweiligen Sonderan- geboten immer wieder angepasst wird. Für die Abwicklung heißt dies, dass für die Auswahl der Lebensmittel immer wieder Recherchen notwendig sind, aber dadurch der Paketstandard von 12,50 € immer optimal genutzt wird.
Dank unserer Partner in Kiew werden die Spendenmittel wirklich optimal verwendet.

Lebens-/HygienemittelMengeLebens-/HygienemittelMenge
Mehl1 kgSaft1 l
Nudeln1 kgObstkonserven420 g
Buchweizen1 kgGemüsekonserven420 g
Grieß1 kgTee200 g
Öl1 lKekse350 g
Haferflocken1 kgSeife90 g
Butter200 gWaschpulver800 g
Kondensmilch (mit Zucker)1 Dose
(370 g)
Shampoo500 ml
Fischkonserven450 gToilettenpapier4 Rollen
Rindfleischkonserven525 g